So blickt die Wissenschaft auf Dennis Schröders Schulprojekt

Die TU wird die neue zweisprachige Grundschule wissenschaftlich begleiten.

TU-Präsidentin Prof. Angela Ittel, Heike Eckhoff, Geschäftsführerin der Oskar Kämmer Schule, Andrea Roß-Fricke, Leiterin Kommunikation und Marketing der OKS und Professorin Katharina Kellermann vom Institut für Germanistik (v.l.).
TU-Präsidentin Prof. Angela Ittel, Heike Eckhoff, Geschäftsführerin der Oskar Kämmer Schule, Andrea Roß-Fricke, Leiterin Kommunikation und Marketing der OKS und Professorin Katharina Kellermann vom Institut für Germanistik (v.l.). | Foto: Kristina Rottig/TU Braunschweig

Braunschweig. Die Technische Universität Braunschweig und die Oskar-Kämmer-Schule haben jetzt eine Absichtserklärung für eine vertiefte Kooperation unterzeichnet. Die Institute für Germanistik sowie für Anglistik und Amerikanistik werden den Aufbau der neuen zweisprachigen Grundschule powered by Dennis Schröder in Braunschweig wissenschaftlich begleiten, heißt es in einer Pressemitteilung der Hochschule.



Die OKS kann bereits auf ein erfolgreiches bilinguales Projekt in Hannover verweisen, wo es von der Kita bis zum Abitur gehen kann. In Braunschweig steht das Grundschul-Projekt noch am Anfang. Dessen Aufbau wissenschaftlich zu begleiten – das sei der Kern dieser neuen Zusammenarbeit. Die Eröffnung der Grundschule ist für August dieses Jahres geplant.

Bilinguale Bildungseinrichtung für Braunschweig


Entstehen soll eine international ausgerichtete, bilinguale Bildungseinrichtung mit modernem, fächerübergreifendem Fokus auf Mehrsprachigkeit und globaler Kompetenz. Die Zusammenarbeit wird zunächst über das Institut für Germanistik in Abstimmung mit dem Institut für Anglistik und Amerikanistik entwickelt. Damit werden sprachliche Bildung, Mehrsprachigkeit sowie bilinguale und fächerübergreifende Unterrichtsentwicklung gefördert.


Praxisnahe Forschung im Unterricht


„Für die TU Braunschweig eröffnet die Kooperation Möglichkeiten der praxisnahen Forschung in realen Unterrichtsfeldern. Als offene Bildungsinstitution stärkt die Universität ihren regionalen Transferauftrag und bringt wissenschaftliche Expertise direkt in die Schulentwicklung ein“, betont Professorin Katharina Kellermann vom Institut für Germanistik, die die Kooperation leitet. Die Zusammenarbeit schafft vielfache praxisnahe Möglichkeitsräume: Schüler*innen erhalten Zugang zu ausgewählten Angeboten der TU, Studierende und Forschende gewinnen Einblicke in die schulische Praxis und können innovative Bildungsansätze gemeinsam mit der Schule weiterentwickeln.

Geplant ist, die Zusammenarbeit schrittweise auf weitere Fachbereiche – insbesondere im MINT-Bereich – und gemeinsame Forschungs- und Lehrformate auszuweiten. Mit der Absichtserklärung der TU und der OKS würden beide Partner die Basis für einen langfristigen Kooperationsvertrag legen, um Schule, Wissenschaft und Region nachhaltig zu vernetzen und die Kooperation im Laufe der Zeit kontinuierlich auszubauen.