Braunschweig. Wer in diesen Tagen einen herbstlichen Spaziergang im Westpark unternimmt, kann noch bis zum 4. November an sieben Standorten an einer kurzen Online-Umfrage teilnehmen. Das Ziel ist die Entwicklung eines Biodiversitäts- und Klimaparks. Darauf weist die Stadt Braunschweig in einer Pressemitteilung hin.
Welche Geschichten erzählen die unterschiedlichen Lebensräume im Westpark? Welche Informationen sind besonders spannend und was sollte an den verschiedenen Orten über Natur und Artenvielfalt vermittelt werden? Im Rahmen des Projekts "LiViK – Leben in Vielfalt in Zeiten des Klimawandels" sind alle Interessierten eingeladen, diese Fragen per Smartphone zu beantworten, um an der Ausgestaltung von Umweltbildungs- und Erlebnisstationen im Westpark mitzuwirken.
QR-Codes führen zur Umfrage
Die Stationen befinden sich an unterschiedlichen Lebensräumen: am Teich, an einer Wildblumenwiese, entlang von Baumreihen und Alleen, am Waldrand, auf einer Wiese mit Bäumen, an einer landwirtschaftlichen Fläche sowie am Rand der Kleingärten. QR-Codes führen direkt zur Umfrage.
Dabei wird erfragt, welche Aspekte am jeweiligen Lebensraum besonders interessieren und welche Informationen gewünscht werden. Auch Kinder sind zur Teilnahme eingeladen. Die Rückmeldungen fließen in die Gestaltung von geplanten Umweltbildungsstationen im Westpark ein. Sie sollen spannende Naturerlebnisse für unterschiedliche Altersgruppen ermöglichen.
Förderprogramm LiViK
"LiViK – Leben in Vielfalt in Zeiten des Klimawandels" ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN). Es fördert Maßnahmen, die sowohl das Klima schützen als auch die lokale Artenvielfalt erhöhen und einen Mehrwert für die Aufenthalts- und Lebensqualität der Menschen vor Ort schaffen. Es sollen bewusst Schnittmengen zwischen diesen drei Aspekten gefunden und Synergien genutzt werden.
Fokusgebiet Westpark
Ein besonderer Fokus des Förderprojektes in Braunschweig liegt auf dem Westpark, einem wichtigen und beliebten Naherholungsziel, besonders für die westlichen Stadtteile. Er setzt sich unter anderem aus Grün-, Acker- und Wasserflächen zusammen. Sein Potenzial für Arten- und Klimaschutz ist groß, wird aber derzeit nicht optimal genutzt.
Der Westpark soll zu einem Biodiversitäts- und Klimapark mit einem übergeordneten thematischen roten Faden entwickelt werden. Geplant sind hierfür die Anlage von Hotspotflächen mit unterschiedlichen Umweltbildungsstationen, die Informationen und Erlebnisse rund um die Themen Biodiversität und Klimawandel ermöglichen.
Zur ökologischen Aufwertung
Zur ökologischen Aufwertung sind Baum- und Gehölzpflanzungen, die ökologische Pflege der Grünflächen, die Anlage von Feuchthabitaten, Blühwiesen, Streuobstwiesen und mehr geplant. Weitere Infos gibt es hier.
