Braunschweig. Eintracht Braunschweig soll sein historisches Wappen mit dem "steigenden Löwen" als zentralen Bestandteil eines Schildes am Haupteingang des Eintracht-Stadions nutzen dürfen. Das schlägt Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum dem Verwaltungsausschuss zur Beschlussfassung vor, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus.
Anlässlich der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Stadions 2023 hatten viele Fans den Wunsch geäußert, am Stadion ein Schild anzubringen, das Elemente der Stadiongeschichte aufgreift und den aktuellen Namen "Eintracht-Stadion" trägt. Der Entwurf sieht vor, dass zwischen den Begriffen "Eintracht" und "Stadion", im Schrifttyp an einer historischen Beschriftung der Haupttribüne orientiert, das Wappenschild platziert werden soll. Es zeigt einen "steigenden Löwen" und wurde vom Verein von den 1950er bis in die 1980er Jahre und wieder Anfang des neuen Jahrtausends verwendet. Auch als die Eintracht 1967 Deutscher Fußballmeister wurde, war es in Gebrauch.
Historisches Wappen soll das Stadion schmücken
Oberbürgermeister Thorsten Kornblum dazu: "Eintracht Braunschweig ist untrennbar mit unserer Stadt, der City of Lions, verbunden. Ein Stadionschild mit dem historischen Wappen würdigt das herausragende Engagement vieler Ehrenamtlicher rund um den Verein, trägt seiner Geschichte Rechnung und schafft ein identitätsstiftendes Element am Stadion, das die tiefe Verwurzelung des Vereins in der Stadtgesellschaft dokumentiert."
Für die Stadt Braunschweig würden für die Errichtung des Stadionschildes keinerlei Kosten entstehen. Weil das historische Wappen deutliche Bezüge zum städtischen Wappen aufweise, sei die Zustimmung der Stadt Braunschweig erforderlich. Das Einverständnis wird zeitlich an die Übertragung des Benennungsrechts für das Stadion an Eintracht Braunschweig gekoppelt und somit bis zum 30. Juni 2033 befristet.
Das Stadionschild befindet sich aktuell im Bau und soll zu Beginn der neuen Saison im August fertiggestellt werden. Weil der Verwaltungsausschuss erst wieder im September tagt, erfolgt die Entscheidung im Umlaufverfahren, das heute auf den Weg gebracht wurde.

