Braunschweig. Die Lokpark Open Airs in Braunschweig haben gezeigt, dass sich die Konzertreihe bereits mit der zweiten Ausgabe etabliert hat. Dieses Fazit verkündet der Veranstalter Undercover jetzt in einer Pressemitteilung. Bei vier Shows wurden über 10.000 Besucher erwartet und erlebten vor Ort eine Ausgabe, die von wechselhaften Wetterbedingungen begleitet war – am Ende aber vor allem durch starke Konzertabende überzeugt hat.
Sportlicher Auftakt: Das seit sieben Monaten ausverkaufte Konzert der Sportfreunde Stiller musste aufgrund einer amtlichen Unwetterwarnung abgebrochen und verlegt werden. Die musikalische Eröffnung übernahmen daher einen Tag später Royal Republic, die den Lokpark mit einem kompromisslosen Liveset in einen brodelnden Rockfloor verwandelten, unterstützt von der Alex Mofa Gang als Special Guest.
Sportfreunde Stiller bei bestem Wetter zurück
Eine Woche später konnte das Sportfreunde-Stiller-Konzert schließlich nachgeholt werden – diesmal bei bestem Open-Air-Wetter. Die Wartezeit tat der Stimmung keinen Abbruch, im Gegenteil: Das Publikum feierte euphorisch das 30-jährige Bandjubiläum, während die Band spürbar erleichtert und mit großer Energie spielte.
Madsen als würdiges Finale: Mit Hymnen wie „Du schreibst Geschichte“ oder „Die Perfektion“ sowie Songs ihres neuen Albums „Smile“, das exakt einen Tag vor dem Konzert (am 5. Juni) erschien und in Braunschweig direkt live gefeiert wurde, sorgten sie für einen kraftvollen Schlusspunkt der diesjährigen Lokpark Open Airs.
Das nahezu ausverkaufte Open Air von NENA am Donnerstag musste kurzfristig aufgrund einer amtlichen Wetterwarnung abgesagt werden, doch die Lösung ließ nicht lange auf sich warten: Am Sa., 3. Oktober, wird das Konzert in der Volkswagen Halle Braunschweig nachgeholt. Tickets behalten ihre Gültigkeit.
Insgesamt hätten die Lokpark Open Airs erneut gezeigt, welches Potenzial in der außergewöhnlichen Location stecke. Zwischen historischen Dampfloks, Gleisen und Industriearchitektur entsteht eine Atmosphäre, die von Besuchern und Künstlern gleichermaßen als besonders und unverwechselbar wahrgenommen wird – ein Eindruck, der sich auch in diesem Jahr bestätigt hat.

