Braunschweig. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am heutigen Mittwoch die Förderung für die Sanierung des Therapiebeckens der Hans-Würtz-Förderschule beschlossen. Aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“, konkret aus dem Sondertopf für Schwimmbäder, fließen dafür 3.136.953 Euro nach Braunschweig. Das berichtet der Braunschweiger Bundestagsabgeordnete Dr. Christos Pantazis (SPD) in einer Pressemitteilung.
Für Pantazis, der auch gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion ist, hat die Sanierung nicht nur eine kommunalpolitische, sondern auch eine besondere gesundheitspolitische Bedeutung. Als Arzt weiß er um die Bedeutung von Bewegung und gezielten Therapieangeboten: „Gerade für Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf sind Bewegungsangebote im Wasser ein wichtiger Bestandteil von Therapie, Förderung und Teilhabe. Deshalb ist die Sanierung des Therapiebeckens eine Investition in die Gesundheit und Lebensqualität junger Menschen.“
Wichtiger Schritt zur Sanierung
Zugleich sei die Förderung ein wichtiges Signal für die kommunale Infrastruktur in Braunschweig. „Wir brauchen funktionierende Sport- und Therapieeinrichtungen vor Ort. Der Bund leistet mit dieser Förderung einen konkreten Beitrag dazu, dass die Hans-Würtz-Förderschule auch künftig ein solches Angebot vorhalten kann“, so Pantazis. „Ich freue mich, dass wir mit den Bundesmitteln in Höhe von 3.136.953 Euro jetzt einen wichtigen Schritt zur Sanierung des Therapiebeckens gehen können. Das ist eine Investition, die unmittelbar bei den Menschen in Braunschweig ankommt“, erklärt Pantazis abschließend.
Auch der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete und amtierende Vorsitzende des Bundestagesausschusses für Recht und Verbraucherschutz, Carsten Müller, äußert sich in einer Pressemitteilung: "Das Therapiebad ist für die Schülerinnen und Schüler weit mehr als eine Sportstätte. Es ist ein wichtiger Bestandteil von Bewegung, Therapie und Förderung. Umso wichtiger ist es, dass die notwendige Sanierung jetzt mit Unterstützung des Bundes vorangebracht werden kann."
Für Therapie und Bewegung
Die Hans-Würtz-Förderschule leiste jeden Tag wichtige Arbeit für Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen. Dafür brauche es eine Infrastruktur, die diesen besonderen Anforderungen gerecht wird. "Mit der Förderung schaffen wir die Grundlage dafür, dass das Therapiebad auch künftig genutzt werden kann und zeitgemäße Bedingungen für Therapie und Bewegung bietet", so Müller.
Mit der sogenannten „Sportmilliarde“ und dem daraus entstandenen Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ setze der Bund ein zentrales Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag um und unterstützt mit Mitteln aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität bei der Sanierung kommunaler Sportstätten. Insgesamt gingen 950 Projektskizzen in Höhe von insgesamt 3,2 Milliarden Euro beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms beauftragt ist. Für die Sanierung der Schwimmbäder stehen insgesamt 250 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung.

