Verwaltung will Weihnachtsbeleuchtung für Geschäfte fördern

Geplant ist die Bereitstellung von insgesamt bis zu 50.000 Euro.

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Symbolbild | Foto: Pixabay

Braunschweig. Um die Attraktivität der Braunschweiger Innenstadt zur Weihnachtszeit zu sichern und zu erhöhen, will die Stadt nun Geschäfte in der Innenstadt eine Förderung für die Weihnachtsbeleuchtung zukommen lassen. Wie die Stadt berichtet, wurde eine entsprechende Vorlage den politischen Gremien vorgelegt.



Stimmungsvoll beleuchtete Straßen, festlich in Szene gesetzte Plätze: Weihnachtsbeleuchtung ist ein zentraler Faktor für die Attraktivität von Innenstädten während der frequenzstarken Weihnachtszeit. Damit ist sie Anziehungspunkt für Einheimische und Gäste und Aushängeschild für eine belebte und stimmungsvolle Innenstadt. In Braunschweig kümmert sich die Braunschweig Stadtmarketing GmbH um eine umfangreiche Beleuchtung rund um den Weihnachtsmarkt und am Altstadtmarkt. In den Geschäftsstraßen finanzieren traditionell die Anliegerinnen und Anlieger einzeln oder im Verbund die Beleuchtung ihrer Straße.

Immer weniger Weihnachtsbeleuchtung


Doch in den letzten Jahren stellten Stadtmarketing und Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e. V. (AAI) eine sinkende Beteiligung an gemeinsamen Weihnachtsbeleuchtungen fest. "Nicht erst seit dem Innenstadtdialog ist es unser gemeinsames Ziel, die Attraktivität der Braunschweiger Innenstadt zu sichern und zu erhöhen", erklärt Gerold Leppa, Wirtschaftsdezernent und Geschäftsführer vom Stadtmarketing. "Dazu gehört es, den Trend umzukehren und Anreize für die Beteiligung an der Weihnachtsbeleuchtung zu schaffen. Deshalb möchten wir die Anliegerinnen und Anlieger motivieren, sich hier zu engagieren, und auch finanziell mit einem Förderprogramm unterstützen."

Geplant ist die Bereitstellung von insgesamt bis zu 50.000 Euro, um damit einmalige Investitionskosten in Höhe von maximal 5.000 Euro zu fördern. Voraussetzung dafür ist, dass das geförderte Geschäft in der Braunschweiger Innenstadt liegt, es die Beleuchtung für mindestens zwei Jahre betreibt und dabei energieeffiziente Beleuchtung einsetzt. "Wir wollen die Förderung nicht an zu viele Bedingungen knüpfen, um eine breite Beteiligung zu erreichen. Dazu sollen auch Musterkonzepte beitragen, die das Stadtmarketing im Vorfeld einholt, um die Anliegerinnen und Anliegern mit konkreten Ideen und Umsetzungsbeispiele anzusprechen", so Leppa.

Eine entsprechende Förderrichtlinie hat Leppa dem Wirtschaftsausschuss für die kommende Sitzung am 14. Juni zur Beratung vorgelegt, bevor der Verwaltungsausschuss am 28. Juni abschließend darüber entscheidet.


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