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Das bewegte Wolfenbüttel im Jahr 2017 – Teil 4



Wolfenbüttel

Das bewegte Wolfenbüttel im Jahr 2017 – Teil 4

von Marian Hackert


regionalHeute.de blickt auf das Jahr 2017 zurück. Foto-Collage: Marian Hackert
regionalHeute.de blickt auf das Jahr 2017 zurück. Foto-Collage: Marian Hackert

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Wolfenbüttel. Nur noch kurze Zeit, dann ist das Jahr Geschichte. Die wichtigsten und emotionalsten Momente des Jahres in der Lessingstadt finden Sie hier noch einmal im Schnelldurchlauf. Das Team von regionalHeute.de wünscht allen Lesern schon einmal einen guten Rutsch und ein glückliches neues Jahr.



Oktober:


Der Oktober stand ganz im Zeichen des Orkantiefs Xavier, der in der gesamten Region beträchtliche Schäden anrichtete.In Wolfenbüttel waren 170 Einsatzkräfte unterwegs, um die Verwüstungen zu beseitigen.Die Koordination der Einsätze übernahm die Örtliche Einsatzleitung in der Feuerwache Wolfenbüttel. Betroffen war fast das gesamte Stadtgebiet und auch der Zugverkehr war nur eingeschränkt möglich.


Stürmisch wurde es auch bei den Landtagswahlen 2017.Für die CDU in Wolfenbüttel endete der Wahlabend in einem Debakel.Frank Oesterhelweg zog im Wahlkreis 9 gegen Dunja Kreiser überraschend den Kürzeren. Oesterhelweg übte noch am Wahlabend Kritik an Bürgermeister Thomas Pink, da dieser sich laut seiner Meinung mit Konkurrentin Dunja Kreiser verbündet hätte.

Für Aufsehen sorgte auch eine Korkensammlerin, die im Gleisbett auf die Suche gegangen war und damit einen Großeinsatz der Polizei auslöste.

Für eine herbe Enttäuschung unter der Bürgerinnen und Bürgern sorgte die Exklusiv-Meldung desiandus-Geschäftsführers Benedikt Schmidt-Waechter, der eine Eröffnung des Löwentors erst für das Jahr 2019 in Aussicht stellte.



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Sturmtief Xavier hat auch Wolfenbüttel mit voller Wucht getroffen. Rund 170 Feuerwehrkräfte waren beim Sturm im Einsatz. Foto:


November:


AnfangNovember ereignete sich am Grünen Platz ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem ein Radfahrer tödlich verunglückte. Wie schon in der Vergangenheit wurde erneut über eine Änderung der Verkehrsführung diskutiert.

Ebenfalls große Diskussionen löste Uwe Frobart aus, derdie Ortsfeuerwehr Wolfenbüttel im November überraschend verließ. Der Grund war, wie er selber angab, Mobbing innerhalb der Wehr.

Die Sternenkind-Fotografen Jan Schlüter undBastian Tiehe berichteten von ihrer Arbeit und ernteten mit ihren Einblicken viel Respekt, Anerkennung und Mitgefühl.

Für Vanessa Lange platze hingegen ein ganz anderer Traum. Sie wollte einenHunde-Trainingsplatz am Standort der alten Gärtnerei Plagge eröffnen. Die Stadt lehnte dies jedoch ab und zog sich damit nicht nur den Unmut der Antragstellerin zu.

Das im Vorfeld viel diskutierte Sozialticket ist seit November beschlossene Sache. Neben den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt zeigten sich vor allem Die Linke und die CDU-Fraktion erfreut über die Einführung des vergünstigten Ticketsfür Einwohner mit niedrigem Einkommen.

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Die Stadt lehnte die Planungen für ein Hundeparadies am Standort der alten Gärtnerei Plagge ab. Foto:


Dezember:


Auch in diesem Jahr stand der Dezember ganz im Zeichen des Weihnachtsmarkts in der Lessingstadt. Die mittlerweile 55. Friedenstanne erleuchtete den Stadtmarktund vor allem das Weihnachtsflimmern lockte tausende Menschen aus der Region nach Wolfenbüttel. Ein entsprechend positives Fazit zogAnna Wohlert-Boortz vom Veranstaltungsmanagement der Stadt.

Für Aufregung sorgte der Übergriff dreier Männer auf zwei junge Mädchen in einem Bus in Wolfenbüttel. Bis jetzt sind noch viele Fragen weiter ungeklärt.

Nach über einjähriger Bauzeit wurde die Brücke zwischen Linden und Halchter am 22. Dezember für den Verkehr freigegeben.Im Rahmen einer kleinen Feierstunde machten die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und Bürgermeister Thomas Pink den Weg für die Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer frei.

Für Gesprächsstoff sorgte ein Vorschlag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die den Harztorwall zu Ehren Leopold Zunz umbenennen wollten. Dieser Vorschlag wurde jedoch in der Sitzung des Rates der Stadt abgelehnt. Im Vorfeld hatte es sogar Unterstützung aus New York gegeben.

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Der Weihnachtsmarkt lockte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher aus der Region in die Lessingstadt. Foto:


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