Berlin. Deutschland hat erneut seine Bereitschaft signalisiert, sich an einer multinationalen Initiative zur Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen, und weitere Details genannt.
Neben dem Minenjagdboot "Fulda" und dem Tender "Mosel" sollen auch autonome Minenabwehrsysteme, Minentaucher und spezialisierte Kräfte zum Schutz von Schiffen bereitgestellt werden, teilte das Bundesverteidigungsministerium am Donnerstag mit. Zudem wurde eine hochrangige Beteiligung deutscher Stabsoffiziere in den Führungsstäben der Mission in Aussicht gestellt. Eine Beteiligung würde jedoch erst erfolgen, wenn die notwendigen Voraussetzungen wie die Beendigung der Kampfhandlungen, eine klare völkerrechtliche Grundlage und ein Mandat des Deutschen Bundestages erfüllt sind.
Am Dienstag nahm Staatssekretär Nils Hilmer in Vertretung von Bundesminister Boris Pistorius (SPD) an einem virtuellen Treffen der von Frankreich und Großbritannien initiierten multinationalen Initiative teil. Hilmer stellte eine mögliche deutsche Beteiligung in Aussicht, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind. An dem Treffen nahmen Verteidigungsminister aus mehr als 40 Staaten teil, um die nächsten Schritte für eine mögliche militärische Mission zu erörtern.
Deutschland unterstützt die Planungen für eine defensive militärische Mission zur Sicherung der Straße von Hormus und der Freiheit der Seefahrt in der Region. Hilmer hob die Bedeutung der Sicherheit in der Straße von Hormus für die globale Wirtschaft und die regelbasierte internationale Ordnung hervor. Die Schiffe "Fulda" und "Mosel" wurden bereits zur Vorausstationierung im östlichen Mittelmeer entsandt, um schnell handlungsfähig zu sein.
Deutschland konkretisiert mögliches Engagement in Straße von Hormus
Deutschland hat erneut seine Bereitschaft signalisiert, sich an einer multinationalen Initiative zur Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen, und weitere Details genannt. Neben dem Minenjagdboot "Fulda" und dem Tender "Mosel" sollen auch autonome Minenabwehrsysteme, Minentaucher und spezialisierte Kräfte zum Schutz von Schiffen bereitgestellt werden, teilte das Bundesverteidigungsministerium am Donnerstag mit.
Verteidigungsministerium (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

