Erdbeben: EU-Außenbeauftragte sichert Venezuela Unterstützung zu

Die EU-Kommission hat der Bevölkerung in Venezuela nach dem schweren Doppelerdbeben ihre Unterstützung zugesichert. "Die Europäische Union spricht den Familien und Angehörigen der Opfer der verheerenden Erdbeben in Venezuela ihr Beileid aus", teilten die EU-Außenbeauftragte und Vize-Präsidentin der EU-Kommission, Kaja Kallas, der EU-Kommissar für internationale Partnerschaften, Jozef Sikela, und die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe, Hadja Lahbib am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung mit.

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Kaja Kallas (Archiv)
Kaja Kallas (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Brüssel. Die EU-Kommission hat der Bevölkerung in Venezuela nach dem schweren Doppelerdbeben ihre Unterstützung zugesichert.


"Die Europäische Union spricht den Familien und Angehörigen der Opfer der verheerenden Erdbeben in Venezuela ihr Beileid aus", teilten die EU-Außenbeauftragte und Vize-Präsidentin der EU-Kommission, Kaja Kallas, der EU-Kommissar für internationale Partnerschaften, Jozef Sikela, und die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe, Hadja Lahbib am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung mit. "In dieser schweren Zeit bekundet die Europäische Union ihre Solidarität mit der Bevölkerung Venezuelas und mit all jenen, die an den Rettungs- und Hilfsmaßnahmen beteiligt sind."

Die EU sei bereit, im Falle einer Anfrage Hilfe über den Katastrophenschutzmechanismus der Europäischen Union zu mobilisieren, erklärten die Kommissionsmitglieder. Zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen sei das Copernicus-Satellitensystem im Notfallkartierungsmodus aktiviert worden.

"Diese Erdbeben ereignen sich zu einer Zeit, in der Millionen Venezolaner weiterhin unter erheblichen humanitären Notlagen leiden", schreiben Kallas, Sikela und Lahbib. "Die Europäische Union steht in Kontakt mit den Behörden und ist bereit, die Nothilfemaßnahmen zu unterstützen, während sie bereits gemeinsam mit Partnern daran arbeitet, anhand der zunehmend verfügbaren Informationen den dringenden humanitären Bedarf zu ermitteln." Man stehe zudem in engem Kontakt mit humanitären Partnern und sei bereit, jede erforderliche operative Unterstützung zu leisten.

Laut offiziellen Angaben sind bisher 164 Tote und 971 Verletzte bestätigt, Hilfsorganisatoren schätzen die tatsächliche Anzahl an Opfern aber jetzt schon auf bis zu 100.000.