400 Quadratmeter Waldfläche bei Wagenhoff in Flammen

Auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern brannte ein Waldstück bei Wagenhoff.

Am heutigen Dienstag kam es zu einem Waldbrand bei Wagenhoff.
Am heutigen Dienstag kam es zu einem Waldbrand bei Wagenhoff. | Foto: Gemeindefeuerwehr Wesendorf

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Wagenhoff. Am heutigen Dienstagnachmittag kam es gegen 14:30 Uhr in der Nähe der Ortschaft Wagenhoff zu einem Brand im Unterholz eines Mischwaldes. Das Feuer breitete sich auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern aus, berichtet die Feuerwehr der Samtgemeinde Wesendorf.



„Durch das schnelle Eingreifen der Ortsfeuerwehren Wesendorf, Wahrenholz und Westerholz konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers und ein Übergreifen der Flammen auf den Baumbestand verhindert werden“, erläutert Gemeindebrandmeister und Einsatzleiter Torsten Winter.

Feuer konnte schnell gelöscht werden


 Das Feuer breitete sich auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern aus.
Das Feuer breitete sich auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern aus. Foto: Gemeindefeuerwehr Wesendorf


Bei der Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr vor allem sogenannte D-Schläuche ein. Diese haben einen deutlich geringeren Durchmesser als die üblicherweise bei der Brandbekämpfung eingesetzten Feuerwehrschläuche und ermöglichen dadurch einen besonders sparsamen Einsatz des Löschwassers. Gerade bei abgelegenen Einsatzstellen im Wald, an denen die Wasserversorgung oftmals nur eingeschränkt zur Verfügung steht, ist dies von besonderem Vorteil. Gleichzeitig lassen sich die leichten und handlichen Schläuche im unwegsamen Waldgelände deutlich einfacher und damit kräftesparender einsetzen. Zwei entscheidende Vorteile für eine schnelle und effektive Waldbrandbekämpfung.


Der Erfolg der Löschmaßnahmen zeigte sich im schnellen Einsatzverlauf: Bereits gegen 15:15 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet und mit abschließenden Kontroll- und Nachlöscharbeiten begonnen werden. Insgesamt waren rund 30 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz.

Feuerwehr appelliert


Unterstützt wurden die Einsatzkräfte vor Ort durch den zuständigen Waldbrandbeauftragten, welcher der Einsatzleitung als Fachberater zur Seite stand. Ein Rettungswagen sicherte den Einsatz medizinisch ab. Ebenfalls vor Ort war die Polizei, die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen hat.

"Die Feuerwehr nimmt den Einsatz zum Anlass, an ein besonders umsichtiges Verhalten in Wäldern und auf Vegetationsflächen während der Sommermonate zu appellieren. Bereits kleine Unachtsamkeiten können bei trockener Vegetation einen Brand auslösen. Offenes Feuer und Grillen sind im Wald zu unterlassen, ebenso dürfen Zigaretten oder andere glimmende Gegenstände keinesfalls achtlos weggeworfen werden. Auch Fahrzeuge sollten nicht auf trockener Vegetation abgestellt werden. Wer Rauch oder Feuer bemerkt, sollte umgehend den Notruf 112 wählen und möglichst genaue Angaben zur Brandstelle machen", ergänzt Pressesprecher Bjarne Wegmeyer.