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Darum heulen heute in Gifhorn die Sirenen



Darum heulen heute in Gifhorn die Sirenen

Ab 12 Uhr ist von allen Sirenen ein einminütiger auf- und abschwellender Warnton zu hören.

Symbolbild
Symbolbild Foto: pixabay/Jonas Augustin

Gifhorn. Der Landkreis Gifhorn führt am heutigen Samstag im gesamten Kreisgebiet einen flächendeckenden Probealarm zur Warnung der Bevölkerung durch. Hierfür löst die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle um 12 Uhr bei allen Sirenen einen einminütigen auf- und abschwellenden Warnton aus und versendet im Vorfeld eine Meldung an die Warn-App NINA sowie an die lokalen Radiosender. Das berichtet der Landkreis Gifhorn in einer Pressemeldung.



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Der Probealarm dient einerseits dazu, die Warnsysteme zu überprüfen und andererseits habe er den Vorteil, alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis regelmäßig darüber zu informieren, wie sie sich im Notfall verhalten sollten.



Diese echten Anlässe gibt es


Folgende Anlässe könnten eine Warnung der Bevölkerung auslösen:
- die Ausbreitung von Rauchgasen infolge eines Großbrandes


- eine Extremwetterlage
- ein Hochwasser
- ein Unfall im Gefahrgutbereich

- ein terroristischer Angriff oder
- der Eintritt des Verteidigungsfalles.

Alle Bürgerinnen und Bürger sollten bei einer Warnung folgende Punkte beherzigen:
- geschlossene Räume aufsuchen
- Fenster und Türen schließen
- lokale Radiosender einschalten
- auf eventuelle Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr oder Polizei achten
- die Notrufnummern 110 und 112 nur bei wirklichen Notfällen anrufen.

Alle weiteren Informationen erhält die Bevölkerung anlassbezogen über die App NINA sowie über die lokalen Radiosender.

Ukrainer werden gesondert informiert


In diesem Jahr hat der Probealarm aber auch noch eine besondere Funktion. Infolge des Krieges in der Ukraine sind bereits viele Geflüchtete in Deutschland und somit auch im Landkreis Gifhorn angekommen. Diese Personen verbinden mit einem Sirenenalarm den Angriff durch Raketen oder Kampfflugzeuge. Hier leistet der Landkreis Gifhorn im Vorfeld Aufklärungsarbeit indem er jedem Geflüchteten aus der Ukraine ein Informationsschreiben in dessen Landessprache zusendet, in welchem auf die Bedeutung der Sirenensignale und den Tag des Probealarms hingewiesen wird.


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