Drei neue Zebrastreifen in Gifhorn angelegt

Ein Vierter folgt im November.

Bekim Tairi, Polizeihauptkommissar im Fachbereich Einsatz und Verkehr der Polizei Gifhorn, Babette Kutrib, Leiterin des Fachbereichs Ordnung der Stadt Gifhorn, und Astrid Behrens, Leiterin des Fachbereichs Tiefbau der Stadt Gifhorn (v. li.).
Bekim Tairi, Polizeihauptkommissar im Fachbereich Einsatz und Verkehr der Polizei Gifhorn, Babette Kutrib, Leiterin des Fachbereichs Ordnung der Stadt Gifhorn, und Astrid Behrens, Leiterin des Fachbereichs Tiefbau der Stadt Gifhorn (v. li.). | Foto: Stadt Gifhorn

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Gifhorn. Eine geschützte und klar geregelte Straßenquerung ermöglichen seit dieser Woche drei Fußgängerüberwege in Gifhorn. Die sogenannten Zebrastreifen wurden auf Beschluss des Rates prioritär an Grundschulen eingerichtet: in der Maschstraße in Höhe der Gebrüder-Grimm-Schule, im Westerfeldweg an der Wilhelm-Busch-Schule sowie an der Celler Straße zwischen Stadthalle und Schützenplatz. Darüber informiert die Stadt Gifhorn in einer Pressemitteilung.



Im Pommernring an der Michael-Ende-Schule werden die Arbeiten bis Ende November abgeschlossen. Damit will die Stadt Gifhorn ein Zeichen für mehr Schulwegsicherheit setzen. Für die Umsetzung waren kleinere bauliche Anpassungen erforderlich. An der Celler Straße mussten an der Verkehrsinsel beispielweise die Hecken entfernt werden, um die Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Eine neue, niedrigere Begrünung ist geplant.

Barrierefrei und mit Leitsystem


Jetzt sorgen an den drei Standorten barrierefreie Übergänge, taktile Leitsysteme und eine hellere Beleuchtung für eine sichere Nutzung, auch in den Abend- und Nachtstunden. Zur richtigen Nutzung hat die Stadt an Schulen und weiteren Einrichtungen frühzeitig über die geltenden Regeln informiert: Fußgänger haben Vorrang, Fahrzeuge müssen anhalten, Radfahrer dürfen den Zebrastreifen nur zu Fuß überqueren.

„Der Grundsatz lautet: ‚Räder stehen, du kannst gehen.‘ Wichtig ist generell die gegenseitige Achtsamkeit, denn nur die richtige Nutzung der Überwege schützt alle und verhindert Unfälle. Wir informieren deshalb auch künftig immer wieder über das richtige Verhalten“, erklärt Babette Kutrib, Leiterin des Fachbereichs Ordnung der Stadt Gifhorn.

Alternative am Bauernkam


Die Maßnahme war in enger Abstimmung mit der Polizei Gifhorn geprüft und ausgearbeitet worden. Für die Einrichtung der ersten drei Zebrastreifen sowie des noch in Arbeit befindlichen Fußgängerüberwegs am Pommernring fallen Kosten von 52.000 Euro an. Das entspricht dem geplanten Kostenrahmen. Der ursprünglich avisierte fünfte Standort am Bauernkamp wurde nicht umgesetzt, da der Rat hier den Verkehrsversuch für eine Schulstraße bevorzugt hatte.

Weitere Standorte für Fußgängerüberwege sind für die Jahre 2027 und 2028 an den weiterführenden Schulen und an Kreisverkehren im Stadtgebiet in Planung, um auch dort sichere Querungen zu schaffen.

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