Müden. Der Verein "Hand in Hand für Kinder der Region" hat zu Beginn des neuen Jahres sein erstes eigenen Projekt gestartet. Unter dem Titel "Es wurde genug weggesehen" wird das Thema Mobbing aufgegriffen. Ein erster Kurs im Februar ist bereits ausgebucht. Das berichtet der Verein "Hand in Hand für Kinder der Region" in einer Pressemitteilung.
Der Verein will Ansprechpartner in der Region für Eltern und Betroffene zum Thema Mobbing sein. Man wolle zeigen, dass Politik und Vereine, sowie auch Schulen dabei an einem Strang ziehen müssen. Beim Thema Mobbing sei viel zu lange von allen Seiten weggesehen worden und das könne man am Besten gemeinsam ändern. Aber das Wichtigste sei, man wolle den Kindern eine Stimme geben. "Wir werden von Eltern angeschrieben, das Schulen nicht auf die Hilferufe der betroffenen Kinder und Eltern reagieren oder einfach weggesehen wird. Das muss aufhören. Daher möchten wir in Gesprächen mit Schulen und der Politik einen schnellen Weg aufzeigen, wie man dieses Problem angehen kann", erklärt Frank Jödicke, 1. Vorsitzender des Vereins.
Situation ohne Gewalt meistern
Der erste Kurs am 12. Februar beim TSV Flettmar sei nach nur fünf Tagen komplett ausgebucht gewesen. "Das freut uns einerseits aber andererseits macht es uns traurig, dass der Bedarf so groß ist und wir nur einen kleinen Teil abdecken können", so Jödicke. "Da ich selbst in meiner Schulzeit stark gemobbt wurde, kann ich aus eigener Erfahrung sprechen. Es geht bei dem Punkt Selbstverteidigung nicht darum, wie Kinder am besten zuschlagen können, sondern wie diese aus so einer Situation auch ohne Gewalt herauskommen", so Jödicke weiter.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.kinderaugenleuchtenlassen.de/mit-respekt---kinderaugen-leuchten-lassen.

