Golf überschlägt sich bei Gerstenbüttel: Fahrer wird schwer verletzt

Am Nachmitttag kam es auf der L283 zu einem schweren Unfall. Der 29-jährige Fahrer wurde in seinem Auto eingeklemmt.

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Symbolfoto. | Foto: Rudolf Karliczek

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Gerstenbüttel. Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden am heutigen Dienstagnachmittag um 16:04 Uhr mehr als 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Ettenbüttel, Meinersen, Leiferde und Ahnsen alarmiert. Auf der Landesstraße 283 zwischen Ettenbüttel und Gerstenbüttel war ein VW Golf R von der Fahrbahn abgekommen, hatte sich mehrfach überschlagen und war auf einem Acker auf der Seite zum Liegen gekommen. Der 29-jährige Fahrer wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt.



Wie die Feuerwehr der Samtgemeinde Meinersen berichtet, ereignete sich der Unfall in einer Rechtskurve unmittelbar vor dem Ortseingang Gerstenbüttel. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Wagen von der Fahrbahn ab, schleuderte zwischen Bäumen hindurch und überschlug sich mehrfach, bevor er seitlich zum Stillstand kam.

Fahrer musste befreit werden


Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich der 29-jährige Fahrer aus der Samtgemeinde Isenbüttel noch im Fahrzeug. In enger Abstimmung mit dem Notarzt leiteten die Einsatzkräfte eine möglichst schonende technische Rettung ein. Dabei stand neben der Befreiung aus dem stark verunfallten Fahrzeug insbesondere eine patientengerechte und medizinisch abgestimmte Vorgehensweise im Mittelpunkt.

Nach gut einer halben Stunde konnte der Fahrer aus dem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Nach der weiteren medizinischen Versorgung an der Einsatzstelle wurde er zur Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Einsatzleiter Christopher Bendowski, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Ettenbüttel, zeigte sich angesichts des Unfallverlaufs erleichtert: „Der Fahrer hatte großes Glück, dass sein Fahrzeug genau zwischen zwei Bäumen hindurchgeschleudert wurde. Wenn man sich die Unfallstelle und den Weg des Fahrzeugs ansieht, hätte dieser Unfall auch ganz anders ausgehen können.“

Im Einsatz waren mehr als 60 Feuerwehrkräfte aus Ettenbüttel, Meinersen, Leiferde und Ahnsen. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen des DRK aus Ahnsen sowie einem Notarzt aus Gifhorn vor Ort. Ebenfalls im Einsatz war die Polizei.