Bokensdorf. Laut Polizei kam es am gestrigen Mittwoch zu einem Unfall auf der Kreisstraße 28 zwischen Bokensdorf und Grußendorf. Ein Autofahrer war offenbar am Steuer eingeschlafen und mit der Leitplanke kollidiert.
Ein unbeteiligter Verkehrsteilnehmer meldete der Polizei gegen 6:20 Uhr einen verunfallten Wagen. Als die Beamten am Unfallort eintrafen, fanden sie dort den Fahrer des verunfallten Peugeot 206 und dessen Freundin vor. Sie war mit ihrem eigenen Fahrzeug zum Unfallort gekommen; in diesem schlief nun der 22-jährige Fahrer des Peugeot. Die Beamten weckten ihn und riefen umgehend einen Rettungswagen zum Unfallort, da der Mann geistesabwesend wirkte und bei dem Unfallfahrzeug die Airbags ausgelöst worden waren.
Sekundenschlaf führt zu Unfall
Der 22-Jährige erklärte, dass ein Sekundenschlaf unfallursächlich gewesen sei. Er sei mit seinem Auto nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und mit der dortigen Leitplanke kollidiert. Durch den Unfall wurde der Peugeot stark beschädigt. Die Karosserie der rechten Fahrzeugseite war an mehreren Stellen stark eingedrückt, zudem war das rechte Vorderrad abgerissen. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.
Betäubungsmitteln im Spiel
Im Zuge der Unfallaufnahme stellten die Beamten zudem Anhaltspunkte dafür fest, dass der 22-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Nach den derzeitigen Ermittlungen hatte sich der Unfall bereits gegen 04:00 Uhr ereignet. Der 22-Jährige hatte jedoch lediglich einen Abschleppdienst und seine Freundin informiert. Er muss sich einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs stellen.

