Funkübung der Freiwilligen Feuerwehr Meinersen


Koordiniert: Im Einsatzleitwagen wurden die Funksprüche bearbeitet und Aufträge an die teilnehmenden Wehren verteilt. Foto: Samtgemeinde Meinersen
Koordiniert: Im Einsatzleitwagen wurden die Funksprüche bearbeitet und Aufträge an die teilnehmenden Wehren verteilt. Foto: Samtgemeinde Meinersen | Foto: Samtgemeinde Meinersen

Meinersen. Zum vierten Mal hatte die Gruppe des Einsatzleitwagens (ELW) der Feuerwehr der Samtgemeinde Meinersen am Sonntag zur Funkübung eingeladen. Mit über 90 Feuerwehrleuten aus nahezu allen Feuerwehren der Samtgemeinde verzeichneten die Veranstalter einen neuen Teilnehmerrekord. Dies berichtet die Samtgemeinde Meinersen.


Das Team um Leiter Christian Köhler und Janina Schuster hatte wieder einiges auf die Beine gestellt. Während der Einsatzleitwagen zentral am Meinerser Feuerwehrhaus stand und mit drei Arbeitsplätzen besetzt war, starteten die einzelnen Feuerwehren an ihren jeweiligen Feuerwehrhäusern. „Insgesamt mussten sechs Einsatzstellen angefahren werden“, so Köhler. Diese waren über das gesamte Gebiet der Samtgemeinde verteilt. Dabei galt es nicht nur, den sicheren Umgang mit den digitalen Funkgeräten zu üben. „An einer Station gab es ein Bild eines abgestürzten Kleinflugzeuges, die Kameraden mussten eine Lage per Funk melden.“ Die verschiedenen Lagen wurden mit ausgehängten Informationszetteln dargestellt, diese mussten aufgrund von Koordinaten gefunden und angefahren werden. An einer anderen Stelle wurde ein Waldbrand dargestellt. Hier galt es nicht nur, eine Lage zu melden. „Die Teilnehmer mussten Fragen zur Wasserversorgung beantworten.“

Mit Koordinaten Lagen berechnen


So galt es, die Länge einer langen Wegstrecke aufgrund von Koordinaten zu berechnen und auch festzulegen, wie viele Verstärkerpumpen benötigt werden. Die Ergebnisse wurden dann per SDS – einem mit dem SMS- Dienst bei Handy vergleichbaren System – an die Einsatzleitung weitergegeben. Ein brennender Bauernhof sowie eine Tierrettung aus dem Moor waren weitere Szenarien, die per Funk gemeldet werden mussten. „Außerdem haben wir in diesem Jahr auch zwei kleine Übungen eingebaut“, so Köhler weiter. Hierfür bildeten jeweils drei bis vier Feuerwehren einen Zug, um das Szenario zu bewältigen. Auf einer Biogasanlage in Warmse mussten die Feuerwehrleute eine Person aus einem explosionsgefährdeten Bereich retten und eine weitere unter einer Gitterbox befreien. „Hier haben wir besonders darauf geachtet, dass in dem explosionsgefährdeten Bereich keine Funkgeräte oder Handys mitgenommen worden“, so Gerald Bergling. Der stellvertretende Samtgemeindebrandmeister beobachtete das Vorgehen der Kameraden. Eine weitere Übung gab es auf einem Weg zwischen Bokelberge und dem Langenklint. Hier hatte die Übungsleitung einen Verkehrsunfall nachgestellt. Es galt die Person aus dem Fahrzeug zu retten und auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen. „Außerdem haben wir Wert daraufgelegt, dass eine Verkehrssicherung in der unübersichtlichen Kurve vorgenommen wird“, so Übungsbeobachter und Samtgemeindebrandmeister Sven J. Mayer. Im Anschluss an die Übung gab es eine gemeinsame Manöverkritik, bei der Mayer den Organisatoren und den zahlreichen Teilnehmern dankte. Abschließend gab es dann noch für alle Teilnehmer eine Stärkung in Form einer Gulaschsuppe.

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Verkehrsunfall: Für die Teilnehmer galt es, das Szenario professionell abzuarbeiten. Foto: Samtgemeinde Meinersen


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