Gifhorn. Das Forstamt Wolfenbüttel der Niedersächsischen Landesforsten bejagt am Samstag, den 7. November, die Waldgebiete Heinewedel und Maaßel in der Nähe der Ortschaft Warmbüttel. Deshalb wird die K 48 in der Zeit von 9:30 bis 12 Uhr vollständig gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet, heißt es in einer Pressemitteilung der Niedersächsischen Landesforsten.
Während des Jagdbetriebes wird die Kreisstraße 48 zwischen Rötgesbüttel und Rolfsbüttel gesperrt. Die zugehörige Beschilderung wird direkt vor der Jagd aufgestellt und danach zügig wieder abgebaut. Zusätzlich weisen Streckenposten am Ortsausgang Vollbüttel in Richtung Warmbüttel sowie am Abzweig Adenbüttel/Rötgesbüttel die Autofahrenden auf die Sperrung und die Umleitungsstrecke hin.
Sicherheit geht vor
„Die Sperrung dient der Sicherheit von Wildtieren, Jagdhunden und Verkehrsteilnehmenden gleichermaßen“, betont Revierleiter Michael Cordes von der Revierförsterei Barnbruch. Während der Jagd können unerwartet Wildtiere und Jagdhunde die Straße queren. Cordes bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis und darum, besonders aufmerksam zu fahren. Zudem appelliert er an alle Waldbesuchenden, sich an die Sperrungen zu halten und Warnschilder nicht zu ignorieren. Wer während dieser Jagdzeit nicht auf den Waldspaziergang verzichten möchte, wird gebeten, an diesem Tag auf andere Wälder auszuweichen.
Natürliche Verjüngung und Seuchenprävention
Ein übergeordnetes Ziel der Niedersächsischen Landesforsten ist, dass sich der Wald durch die Samen, die von den Bäumen fallen, selbst verjüngen kann. Diese Naturverjüngung fördert die Gesundheit und Vielfalt im Wald und hilft ihm, sich an die Klimaveränderungen anzupassen. Wildtiere wie Rehe fressen die Keimlinge, Knospen, Triebe und Rinde junger Waldbäume. Ist die Wildtierpopulation der Tiere zu groß, gefährdet ihr Verbiss die Verjüngung im Wald. Durch die Jagden wird die Anzahl der Wildtiere reguliert und an die regionalen Gegebenheiten des Waldes angepasst. Ein weiterer wichtiger Grund für die Jagd ist die Prävention von Wildkrankheiten und Seuchen wie der Afrikanischen Schweinepest. Deshalb steht auch die Reduktion der Wildschweinpopulation im Fokus.

