Hankensbüttel. Die Polizeiinspektion Gifhorn ermittelte im April gegen ein Paar aus dem Norden des Landkreises Gifhorn wegen des Verdachts auf Drogenhandel. Ein Hinweis einer anderen Polizeidienststelle hatte die Ermittlungen ausgelöst. Der Verdacht erhärtete sich im Laufe der Untersuchungen, wie die Polizei jetzt in einer Pressemitteilung berichtet.
Die Beamten des Zentralen Kriminaldienstes wandten sich an die Staatsanwaltschaft Hildesheim, um einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Paares in Hankensbüttel zu erhalten. Das Amtsgericht Hildesheim erließ den Beschluss, der Ende Juli vollstreckt wurde. In der Wohnung der 41-jährigen Frau und des 40-jährigen Mannes fanden die Beamten mehrere hundert Gramm Amphetamin, fünf Marihuanapflanzen, etwa 20 Setzlinge sowie Anbaumaterial und über 1.500 Euro Bargeld.
Keine Haftgründe festgestellt
Die beiden Verdächtigen äußerten sich nicht zu den Vorwürfen, teilt die Polizei in einer Presseinformation mit. Da keine Haftgründe vorlagen, wurden sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Hildesheim fortgeführt.

