Polizei stoppt berauschte Fahrer in Gifhorn

Die Polizei Gifhorn musste an diesem Wochenende bereits einige Verkehrsteilnehmer stoppen.

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Symbolfoto | Foto: Rudolf Karliczek

Gifhorn. laut Polizei kam es am Freitag und Samstag zu Verkehrsunfälle durch alkoholisierte Fahrzeugführer. Dabei wurde ein Fahrer verletzt, zudem entstanden hohe Sachschäden. Außerdem zog die Polizei weitere Verkehrssünder aus dem Verkehr.



Am späten Freitagabend befuhr ein 29-jähriger mit seinem Kleintransporter Iveco die Westerbecker Straße in Dannenbüttel. Kurz vor der Einmündung in die Allerstraße, kam das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei wurden zunächst mehrere Leitpfosten am Fahrbahnrand und anschließend einen Gartenzaun überfahren, das Fahrzeug kippte schließlich auf die Seite. Der Fahrzeugführer wurde durch den Unfall leicht verletzt und ins Krankenhaus verbracht.

Fahrer hatte 1,7 Promille


Während der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,72 Promille. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Strafverfahren eingeleitet, es erfolgten eine Blutprobenentnahme sowie die Beschlagnahme des Führerscheines. Neben der Polizei waren die Feuerwehr sowie der Rettungsdienst an der Unfallstelle im Einsatz. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 20.000 Euro.

Ab durch die Hecke


Zu einem weiteren Verkehrsunfall kam es in der Nacht zu Sonntag im Bereich Wittingen. In der Ortschaft Küstorf überfuhr ein 39-jähriger mit seinem VW Golf zunächst eine Grundstückshecke gegenüber der Einmündung der Kreisstraße 109 in die Landesstraße 288. Auf dem Grundstück kam es zum Zusammenstoß mit einem abgestellten Ford Focus.

Auch hier wurde im Rahmen der Unfallaufnahme festgestellt, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,93 Promille. Zudem war der Golffahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Gegen den 39-jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet und eine Blutprobenentnahme veranlasst. Auch hier waren Rettungsdienst und Feuerwehr zusammen mit der Polizei an der Unfallstelle im Einsatz. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 20.000 Euro.

Berauschte Fahrer


Am Samstagabend, gegen 21:30 Uhr, wurde ein 20-jähriger mit seinem Lichtkraftrad durch eine Polizeistreife kontrolliert. Der Heranwachsende war zuvor mit seinem Krad auf der Hauptstraße in Calberlah unterwegs. Die Polizeibeamten stellten bei der Kontrolle fest, dass der Kradfahrer unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand. Es wurde ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und eine Blutprobenentnahme veranlasst. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

Gegen 00:50 Uhr wurde ebenfalls in Calberlah ein weiterer Fahrzeugführer kontrolliert. Der 19-Jährige befuhr zuvor die Berliner Straße mit einem VW Golf. Bei dem Fahrzeugführer ergaben sich Anhaltspunkte für den vorangegangenen Konsum von Cannabisprodukten. Auch in diesem Fall wurde ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und eine Blutprobenentnahme veranlasst. Die Weiterfahrt wurde ebenfalls untersagt.

Ohne Führerschein unterwegs


In der Nacht zu Sonntag, gegen 00:15 Uhr, kontrollierte eine Funkstreifenbesatzung einen 39-jährigen mit seinem Hyundai, nachdem dieser die Badenbütteler Straße in Leiferde befahren hatte. Der Fahrzeugführer verweigerte zunächst die Angaben zu seinen Personalien. Im weiteren Verlauf der Verkehrskontrolle wurde festgestellt, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren gegen den Fahrzeugführer eingeleitet.

Weiterhin wurde der Fahrzeugschlüssel zur Verhinderung der Weiterfahrt sichergestellt.


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