Weyhausen. Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Osloß, Weyhausen und Tappenbeck am heutigen Freitagmorgen um 8:35 Uhr auf die Kreisstraße 28 zwischen Weyhausen und Bokensdorf alarmiert. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos wurde eine Fahrerin schwer verletzt und in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Ein weiterer Beteiligter erlitt leichte Verletzungen. Über den Einsatz berichtet die Kreisfeuerwehr Gifhorn in einer Pressemitteilung.
Ersten Erkenntnissen zufolge war ein Škoda Enyaq auf der K28 aus Richtung Weyhausen kommend unterwegs, als das Fahrzeug in einer Kurve von der Fahrbahn abkam und frontal mit einem entgegenkommenden Seat Ibiza kollidierte, der aus Richtung Bokensdorf kam. Die Fahrerin des Seat wurde durch die Wucht des Aufpralls in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Der Fahrer des Škoda konnte sein Fahrzeug selbstständig verlassen und wurde leicht verletzt.
Ersthelfer kümmerten sich
Bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte kümmerten sich mehrere Ersthelfer um die beiden Verletzten. Gemeindebrandmeister und Einsatzleiter Matthias Meier traf zeitgleich mit dem ersten Rettungswagen an der Einsatzstelle ein und leitete die Maßnahmen der Feuerwehr.
Nach einer ersten Lageerkundung sicherten die Einsatzkräfte die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr ab und stellten den Brandschutz sicher. Anschließend bereiteten sie die technische Rettung der eingeklemmten Fahrerin vor. In enger Abstimmung mit dem Rettungsdienst wurde das Fahrzeug mittels hydraulischem Rettungsgerät geöffnet, um eine patientenschonende Rettung zu ermöglichen.
Rettung zügig durchgeführt
„Für uns stand eine möglichst schnelle und zugleich schonende Rettung der Fahrerin im Vordergrund. Durch die enge Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte konnte die technische Rettung zügig durchgeführt und die Patientin an den Rettungsdienst übergeben werden“, erklärte Einsatzleiter Matthias Meier.
Um 9:01 Uhr konnte die schwer verletzte Fahrerin aus dem Seat befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Nach der medizinischen Erstversorgung an der Einsatzstelle wurde sie zur weiteren Behandlung in ein Klinikum nach Wolfsburg transportiert. Der Fahrer des Škoda erlitt leichte Verletzungen und wurde vorsorglich zur weiteren Untersuchung in das Klinikum Gifhorn gebracht.
Kreisstraße voll gesperrt
Neben drei Rettungswagen, einem Notarzt sowie dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst waren insgesamt 21 Feuerwehrkräfte aus den Ortsfeuerwehren Osloß, Weyhausen und Tappenbeck im Einsatz. Die Kreisstraße 28 blieb während der Rettungsmaßnahmen, der Unfallaufnahme durch die Polizei sowie der anschließenden Bergungsarbeiten in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt.

