Goslar. Seit 2017 gibt es eine aktive Helfergruppe als Kooperation der NABU-Kreisgruppe Goslar, der Jägerschaften Goslar und Seesen sowie dem Landvolk Braunschweiger Land, die gemeinsam mithilfe von Drohnen Rehkitze vor dem grausamen „Mähtod“ rettet.
Ganz am Anfang habe die Gruppe laut einer Pressemitteilung des NABU weder große technische Ausrüstungen noch genügend Helfer gehabt. Das habe sich in den letzten Jahren deutlich geändert. Inzwischen könne die Gruppe auf 16 ausgebildete Drohnenpiloten und 11 Drohnen zurückgreifen. Zudem seien jährlich 60 konstante Helfer neu dazugekommen.
In der Mäh-Saison brauchen die Rehkitz-Retter mehr Helfer
In der Haupt-Rettungssaison ab Anfang Mai bis Juni stehe das Telefon allerdings nicht still, da alle Landwirte mähen möchten. Das habe zur Folge, dass alle Drohnen im Einsatz sind und pro Team meist drei bis fünf Freiwillige benötigt werden, die das Rehkitz sichern. Bereits ab 4 Uhr wird das Feld abgeflogen, sodass mit fortschreitender Saison auch die Kräfte der Engagierten schwinden.
Aus diesem Grund könne das Retterteam nicht genügend Helfer haben. Wer helfen möchte, Rehkitzen das Leben zu retten, sei zur Informationsveranstaltung am Donnerstag, 23. April, ab 18 Uhr eingeladen (MachMit!Haus Goslar, Markt 7). Fragen beantwortet auch die NABU-Kreisgruppe: 05321/4693682, info@nabu-goslar.de

