Goslar. Schon bald dreht sich im Goslarer Kreishaus wieder alles um die Frage „Welcher Ausbildungsberuf oder Studiengang ist der richtige für mich – und wo in der Region bietet sich für mich eine passende Zukunftsperspektive?“: Am Mittwoch, 16. September, und Donnerstag, 17. September, öffnen sich hier jeweils von 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr die Türen zur neunten Ausgabe der traditionellen Berufs- und Studieninformationsmesse des Landkreises Goslar, wie die Verwaltung in einer Pressemitteilung ankündigt.
Mehr als 100 Unternehmen, Hochschulen, Akademien, Beratungs- und Weiterbildungsinstitutionen werden an diesen beiden Tagen ihre Ausbildungsberufe, Studiengänge und weitere Angebote präsentieren, um die rund 1.900 Schüler der weiterführenden Schulen für eine berufliche Zukunft in der Wirtschaftsregion Goslar zu begeistern. Diesmal wird die Veranstaltung im Herbst erstmals unter dem Namen „#TschüssSchule“ ausgerichtet, wodurch sich bereits das neue Messekonzept dahinter andeutet.
Erstmals mit After-Messe-Party
Der Name macht allerdings nur einen Aspekt aus: Die größte Neuerung stellt die zusätzliche Abendveranstaltung am zweiten Messetag dar, die das Programm am Vormittag abrundet. Im Innenhof des Goslarer Restaurants „Schiefer“ direkt am Marktplatz (Markt 6) präsentieren sich bei der After-Messe-Party hier am Donnerstag, 17. September, von 17 Uhr bis 20 Uhr, noch einmal rund 40 Aussteller. Ziel ist es, den
Schülern gemeinsam mit ihren Eltern eine zusätzliche Gelegenheit zu bieten, sich über regionale Zukunftsperspektiven zu informieren – diesmal in ganz entspannter Atmosphäre mit leckeren Getränken, Snacks und einem DJ, der mit der passenden Musik für gute Stimmung sorgt.
Landrat Dr. Alexander Saipa lobt das facettenreiche Angebot der Messe: „Als Wirtschaftsstandort ist unser Landkreis Goslar ebenso wie die Region ausgesprochen vielfältig, keine andere Veranstaltung macht das den Jugendlichen so deutlich wie unsere Berufs- und Studienorientierungsmesse. Dank ihr erhalten unsere Schülerinnen und Schüler eine detaillierte Übersicht über die verschiedenen Karrierewege, die unsere Wirtschaftsregion ihnen bieten kann. Das hilft ihnen ganz konkret dabei, ihre persönliche Zukunft in unserer Region zu planen“, so der Chef der Kreisverwaltung. Saipa ergänzt: „Für die Arbeitgeber ist die Messe natürlich ebenso eine hervorragende Gelegenheit, um sich von ihrer besten Seite zu zeigen und so angehende Nachwuchskräfte zu gewinnen, die die Zukunft in ihren Betrieben und ebenso in unserem Landkreis Goslar maßgeblich mitgestalten werden.“
Insbesondere der direkte Kontakt zwischen Ausstellern und Schülerinnen und Schüler, den die Messe ermöglicht, ist bei der Berufsorientierung entscheidend, so Kerstin Kuechler-Kakoschke, Leiterin der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar: „Im persönlichen Gespräch können die Jugendlichen Fragen stellen, sich nach genauen Anforderungen und Abläufen der Ausbildungen erkundigen und kommen zum Teil auch mit Auszubildenden selbst ins Gespräch, die sich bereits für diesen Karriereweg entschieden haben. So erhalten sie ein tiefergehendes Verständnis für die verschiedenen Berufsbilder, die sich ihnen hier vor Ort bieten und knüpfen erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern.“
Mit der zusätzlichen Abendveranstaltung, die die beiden traditionellen Messevormittage ergänzt, holt die Koordinierungsstelle Übergang Schule – Beruf des Landkreises Goslar beim Thema Berufs- und Studienorientierung auch die Eltern mit ins Boot. „Die Berufe der Eltern sind oftmals die ersten Eindrücke vom Arbeitsleben, die Kinder und Jugendliche erhalten, und spielen daher eine große Rolle bei der Frage, wie es für sie nach der Schule einmal weitergehen wird“, so Anne-Katrin Göbel. „Über die After-Messe-Party involvieren wir die Eltern und bieten unserer Zielgruppe gleichzeitig die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre über mögliche Zukunftsperspektiven zu informieren.“
Die beiden Messetage sind nach Schulformen aufgeteilt, sodass auch die Auswahl der Aussteller auf das jeweilige Publikum zugeschnitten ist. Am ersten Messetag werden im Kreishaus dabei Schüler der Förder-, Haupt- und Real-, Ober-, Berufseinstiegs-, Berufsfach- und Gesamtschulen erwartet, der zweite Messetag richtet sich an Schüler der Gymnasien, der Realschule, der Fachoberschulen, Beruflichen Gymnasien sowie der Sekundarstufe II der Gesamtschulen.

