Helmstedt glänzt: Top-Platzierung im deutschlandweiten Gemeindecheck

Institut der deutschen Wirtschaft bescheinigt der Stadt eine hervorragende Daseinsvorsorge.

Das Helmstedter Rathaus.
Das Helmstedter Rathaus. | Foto: Matthias Kettling

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Helmstedt. Die Stadt Helmstedt erreicht im IW-Gemeindecheck 2026 den 36. Platz unter 10.817 Gemeinden in Deutschland. Damit zähle sie laut dem aktuellen Daseinsvorsorge-Ranking des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zu den besten 0,5 Prozent deutschen Gemeinden. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Helmstedt hervor.



Für den Gemeindecheck seien 17 objektive Indikatoren aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Mobilität, Freizeit und Digitalisierung ausgewertet worden. Maßgeblich sei dabei die Erreichbarkeit zentraler Einrichtungen für die Bevölkerung gewesen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie schnell 50 Prozent der Bürgerinnen und Bürger Angebote wie Schulen, Arztpraxen, Krankenhäuser, Schwimmbäder oder den öffentlichen Nahverkehr erreichen können.

Gesundheitsversorgung top


Besonders stark schneide Helmstedt bei der Gesundheitsversorgung ab. Die Stadt gehöre bundesweit zu den Top 100, da Hausärzte, Apotheken und Krankenhäuser überdurchschnittlich gut erreichbar seien. Auch im Bereich Freizeit erreiche Helmstedt mit einem Platz unter den besten 85 Kommunen ein hervorragendes Ergebnis. Das Gutachten hebe hervor, dass Freizeitangebote wie Schwimmbäder, Museen und Theater wichtige Faktoren für Lebensqualität und Attraktivität einer Stadt seien.

Auch auf ihrem Instagram-Kanal beschäftigt sich die Stadt mit dem IW-Gemeindecheck.
Auch auf ihrem Instagram-Kanal beschäftigt sich die Stadt mit dem IW-Gemeindecheck. Foto: Stadt Helmstedt



Positiv bewertet werde zudem die Bildungsinfrastruktur. Sowohl Grundschulen als auch weiterführende Schulen seien gut erreichbar. Die dichte Grundschulversorgung gelte dabei als besonderer Pluspunkt.


Über dem Bundesdurchschnitt


Auch bei der Mobilität liege Helmstedt über dem Bundesdurchschnitt. Die Anbindung an Autobahn, Schienenverkehr und die regionale Infrastruktur bewege sich im oberen Mittelfeld. Entwicklungspotenzial sehe das Gutachten lediglich bei der Digitalisierung, für die ausschließlich die Breitbandversorgung bewertet wurde. Dieses Ergebnis wirke sich jedoch nur gering auf die Gesamtbewertung aus.

Bürgermeister Wittich Schobert zeigt sich erfreut über das Abschneiden der Stadt: „Die Stadt Helmstedt ist objektiv besser versorgt, als es der öffentliche Ruf vermuten lässt. Unsere Stadt gehört zu den besten Versorgungsräumen Deutschlands, vergleichbar mit vielen Großstädten. Helmstedt bietet damit eine hohe Lebensqualität und eine hervorragende Versorgung. Diese Analyse sollte alle Akteure – egal ob haupt- oder ehrenamtlich tätig – dazu motivieren, sich auch weiterhin für eine lebenswerte Zukunft unserer Stadt zu engagieren.“