Helmstedt: Trunkenheitsfahrt endet mit Polizeieinsatz

Ein Autofahrer fiel am Freitagabend in Helmstedt durch auffälliges Verhalten auf. Die Polizei musste eingreifen.

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Symbolbild. | Foto: Rudolf Karliczek

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Helmstedt. Am Freitagabend gegen 22:40 Uhr wurde der Polizei in Helmstedt eine mögliche Trunkenheitsfahrt im Innenstadtbereich gemeldet. Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer hatte einen Volvo beobachtet, der auffällig langsam fuhr und beinahe einen Leitpfosten streifte. Das Fahrzeug geriet zudem in den Grünstreifen. Die Polizei konnte den Wagen schließlich in der Saarstraße stoppen und kontrollieren, wie sie in einer Presseinformation mitteilt.



Der 61-jährige Fahrer aus Offleben zeigte sich zunächst unkooperativ und verweigerte die Herausgabe seiner Ausweisdokumente. Er stellte die Rechtmäßigkeit der Polizeimaßnahmen mehrfach in Frage. Erst nach wiederholter Aufforderung legte er seine Personalpapiere vor. Die Beamten bemerkten deutlichen Alkoholgeruch und körperliche Ausfallerscheinungen beim Fahrer. Zudem versuchte der Mann, den Zeugen zu beeinflussen, was die Polizei unterband. Ein Atemalkoholtest ergab 1,94 Promille.

Blutentnahme unter Zwang


Die Polizei ordnete zur Beweissicherung eine Blutentnahme an, die der 61-Jährige jedoch verweigerte. Aufgrund seines Widerstands musste die Maßnahme mit unmittelbarem Zwang durchgesetzt werden. Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Der Führerschein des Fahrers wurde beschlagnahmt.

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