Volles Engagement: Zeltlager-Küchenteam gibt Vollgas


Vl. Fachbereichsleiter „Küche" Kai Grabowski, Dennis Bahr, Maja von Hofmann, Thomas Ponath, Karina Schmalkoke, Thomas Lange, Sven Rockar und Gemeindejugendfeuerwehrwart Matthias Klein. Foto: Gemeindejugendfeuerwehr
Vl. Fachbereichsleiter „Küche" Kai Grabowski, Dennis Bahr, Maja von Hofmann, Thomas Ponath, Karina Schmalkoke, Thomas Lange, Sven Rockar und Gemeindejugendfeuerwehrwart Matthias Klein. Foto: Gemeindejugendfeuerwehr | Foto: Gemeindejugendfeuerwehr

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Lehre. Bei dem Zeltlager der Gemeindejugendfeuerwehr am Anfang diesen Monats, mussten knapp 80 Jugendliche und Erwachsene mit Essen und Trinken versorgt werden. Ein engagiertes Team erklärte sich freiwillig bereit, das Kochen zu übernehmen. Während alle anderen noch in den Betten lagen, stand das Team morgens um sechs Uhr auf, um das Frühstück vorzubereiten.


„Dadurch, dass wir im Küchenteam Leute haben, die schon mehr Erfahrung mit sich bringen, stand per Zeitschaltuhr Kaffee für uns bereit“, sagte Kai Grabowski als Fachbereichsleiter „Küche“. Er selbst war früher auch als Jugendfeuerwehrmitglied auf Zeltlagern dabei und wuchs quasi in die Vorgehensweise herein. Ersten Kontakt mit dem Küchenteam hatte er 2011 in Langlingen. Von dort an wurde er durch das vorherige Küchenteam unter Leitung von Bernd Frickmann angelernt und übernahm 2015 mit einem eigenen Team im Zeltlager in Wilsche die Organisation. „Es gibt keine festen Aufgaben in der Küche. Wenn irgendwo angepackt werden muss, dann hilft jeder, wo er kann“, sagt Kai. Anfangs war der Start schwierig, da das Team lediglich aus vier Mitgliedern bestand. Heute sind es insgesamt sechs Mitglieder, wodurch die Vorbereitung für das ganze Essen und vor allem zum Mittag für jeden etwas entspannter geworden ist. An Unterstützung mangelt es auf jeden Fall nicht, viele haben sich für die Arbeit in der Küche angekündigt.

Es geht nicht nur um den guten Geschmack, sondern auch um die richtige Menge


Eine weitere Herausforderung bestand darin, die Menge an Essen richtig einzuschätzen. „Ich habe viel hin und her gerechnet“, erinnerte sich Kai. Letztendlich passten die Mengen sehr gut, nur manchmal mussten kleine Portionen nachgekocht werden. Betrachtet man den ganzen Tagesablauf, so hat das Küchenteam nur wenig Zeit zum Entspannen – immer muss rechtzeitig die nächste Mahlzeit vorbereitet werden. „Es ist immer wieder ein tolles Gefühl, wenn das Essen von den Kindern angenommen und komplett aufgegessen wird. Das zeigt uns, dass es allen anderen geschmeckt hat“, kommentiert Kai.

„Küchenflamme" als Dank für die gute Arbeit


Nach getaner Arbeit freuen sich die Küchenmitglieder zur Nachtruhe gemeinschaftlich die Zeit mit anderen Betreuern und Jugendfeuerwehrwarten zu verbringen, indem Spiele gespielt werden, wie zum Beispiel „Schwimmen“ oder sich einfach nur zu unterhalten. Am Ende eines Zeltlagers werden den Küchenmitgliedern je nach Dienstzeit, also die Anzahl an Zeltlagern, in denen sie in der Küche mitgewirkt haben, eine so genannte „Küchenflamme“ verliehen. Es ist ein kleines selbstgebasteltes Abzeichen, das sich vom Design an der Jugendflamme von der Jugendfeuerwehr orientiert. Mitglieder, die schon sehr lange dabei sind, bekommen sogar eine „Küchenspange“ der Jugendfeuerwehr verliehen. „Nächstes Jahr wollen wir eine Kombüsen-Crew werden und unser eigenes Piratenschiff bis dahin bauen“, erzählt Kai begeistert. Natürlich wollen sie kein richtiges Schiff bauen, aber eine Fassade aus Europaletten mit Galionsfigur, um das Küchenzelt spannender für die Jugendlichen zu gestalten. Kostüme sollen dann auch getragen werden, kündigt Kai an.