Hannover. Die Nachfrage nach Industriegütern aus Niedersachsen ist im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um zwei Prozent zurückgegangen. Das hat das Landesamt für Statistik Niedersachsen mitgeteilt.
Die Inlandsbestellungen verringerten sich um ein Prozent, die Auslandsnachfrage ging um drei Prozent zurück. Die Nachfrage nach Investitionsgütern sank um vier Prozent, die Bestellungen von Verbrauchsgütern verringerten sich um 23 Prozent.
In den umsatzstärksten Branchen der niedersächsischen Industrie stieg die Nachfrage unter anderem in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen um 18 Prozent und im sonstigen Fahrzeugbau um 17 Prozent.
Rückgänge gab es unter anderem in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit fünf Prozent sowie im Maschinenbau mit zwölf Prozent. Die Angaben sind preisbereinigt und vorläufig.
Gegenüber August ist die Gesamtnachfrage nach Industriegütern um 27 Prozent gestiegen.
Die Bestellungen aus dem Inland nahmen um 25 Prozent zu, die aus dem Ausland um 29 Prozent. Die Nachfrage nach Vorleistungsgütern und Investitionsgütern stieg preisbereinigt um 16 Prozent beziehungsweise 36 Prozent.
Industrieaufträge in Niedersachsen gehen im September um zwei Prozent zurück
Die Nachfrage nach Industriegütern aus Niedersachsen ist im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um zwei Prozent zurückgegangen.
Chemie-Anlagen (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur
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