Junge Braunschweigerin auf A2 aus brennendem Auto gerettet

Zu dem schweren Unfall war es am späten Sonntagabend in der Region Hannover gekommen. Es gab zwei Schwerverletzte.

Symbolfoto.
Symbolfoto. | Foto: Alexander Panknin

Region. Am späten Abend des gestrigen Sonntag sind insgesamt vier Fahrzeuge auf der A2 in Fahrtrichtung Braunschweig zwischen Lehrte-Ost und Hämelerwald miteinander kollidiert. Ein Auto ist dabei in Brand geraten. Insgesamt zwei Personen sind bei dem Unfall schwer verletzt worden. Aufgrund aufwändiger Bergungs- und Reinigungsarbeiten kam es zu Fahrbahnsperrungen, wie die Polizei in einer Pressemeldung berichtet.



Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr gegen 23:45 Uhr eine 21-jährige Frau aus Braunschweig mit ihrem BMW die A2 in Richtung Berlin. Aus bislang ungeklärter Ursache touchierte sie seitlich das rechts von ihr fahrende LKW-Gespann eines 64-Jährigen aus Plauen, wodurch sich der BMW drehte und quer auf dem linken Fahrstreifen zum Halten kam.

BMW fängt Feuer


Eine 38-jährige Mercedes-Fahrerin aus Hameln versuchte noch dem BMW auszuweichen und streifte diesen nur leicht. Einem 25-Jährigen aus Friedeburg gelang sein Ausweichversuch nicht. Er kollidierte frontal mit seinem Seat mit dem BMW. Durch die Kollision geriet der BMW in Brand. Ein privat zufällig vorbeifahrender Polizeibeamter aus dem Polizeikommissariat Peine und andere Ersthelfer erkannten die Gefahr und retteten die schwer verletzte Frau aus ihrem brennenden BMW.

Auch der Seat-Fahrer wurde durch die Frontalkollision schwer verletzt. Die 38-Jährige aus Hameln konnte durch ihr Ausweichmanöver Schlimmeres verhindern und wurde durch den Unfall leicht verletzt. Der LKW-Fahrer blieb körperlich unversehrt. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser.

Autobahn gesperrt


Diverse Trümmerteile auf der Fahrbahn sowie Beschädigungen durch das Brandgeschehen erforderten eine zwischenzeitliche Vollsperrung der A2 in Fahrtrichtung Berlin. Die Gesamtschadenshöhe wird auf zirka 31.000 Euro geschätzt. Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Unfallursache aufgenommen.