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Kommunalwahl 2021: So sieht Braunschweigs neuer Stadtrat aus



Braunschweig

Kommunalwahl 2021: So sieht Braunschweigs neuer Stadtrat aus

Im Rat der Stadt Braunschweig dreht sich das Personalkarussell: Vor allem die Grünen gewinnen Sitze hinzu, während SPD, CDU und AfD verlieren. Dennoch bleiben die Sozialdemokraten stärkste Kraft.

von Niklas Eppert


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Sandra Zecchino

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Braunschweig. Mit den gestrigen Kommunalwahlen ist im Rat der Stadt Braunschweig einiges in Bewegung gekommen. Vor allem die Grünen sind wohl die Gewinner des Abends. Zugleich müssen gleich mehrere Parteien herbe Verluste einstecken. Die SPD bleibt dabei trotz Sitzverlusten stärkste Kraft.



Die Gewinner der Ratswahl in Braunschweig sind wohl die Grünen. Mit einem Ergebnis von 22,6 Prozent wird die Ökopartei zweitstärkste Kraft im Rat der Stadt und zieht in der Zahl der Abgeordneten mit der CDU gleich. Damit gewinnen die Grünen vier neuen Ratsherren, während die CDU zwei Sitze verliert. Auch personell kreist das Karussell bei den Grünen: Die bisherige Fraktionsvorsitzende Dr. Elke Flake scheidet zur kommenden Wahlperiode aus.

Die Christdemokraten dagegen haben wohl weniger Grund zum Feiern: Die CDU kommt prozentual auf gerade einmal 22 Prozent. Dass die Christdemokraten trotzdem sitzmäßig mit den Grünen gleichziehen können, verdanken sie den vier gewonnenen Direktmandaten. Den Verlust von zwei Sitzen im Vergleich zur letzten Wahlperiode müssen sie trotzdem hinnehmen.


Zugleich bleibt die SPD trotz Verlusten stärkste Kraft im Rat. Die Sozialdemokraten verlieren zwei Sitze und kommen somit auf insgesamt 16 Ratsherren bei einem Ergebnis von 29,5 Prozent im Stadtparlament. Personell ändert sich dabei viel für die SPD. Gleich sechs neue Ratsherren begrüßt die Partei in ihrer Fraktion, aus der eine Reihe aktueller Mitglieder ausscheidet.

Herbe Verluste für die AfD - neue Gesichter im Rat der Stadt


Die relativ gesehen schwersten Verluste im Stadtrat muss die AfD hinnehmen - von ehemals fünf Mitglieder sind nur noch Stefan Wirtz und Anneke vom Hofe übrig. Prominentester Verlust ist wohl Mirco Hanker, der Oberbürgermeisterkandidat der Partei. Er zieht nicht mehr in den Rat ein. Damit bestätigt sich ein Negativtrend der AfD, der in fast überall in der Region zu sehen ist. Insgesamt kommt die Partei nur auf 4,3 Prozent.


Zugleich gewinnt die BIBS (5,3 Prozent) eine Mandat hinzu. Das bisherige Gesicht der Sammelbewegung, Peter Rosenbaum, scheidet jedoch aus dem Rat aus. Ebenso Dr. Dr. Wolfgang Büchs, der bereits im Januar zu den Grünen gewechselt war.. Auch die FDP (5,9) erobert einen zusätzlichen Sitz und hat damit zukünftig drei Stimmen im Rat der Stadt. Die Linke dagegen verliert etwas und kommt auf nur noch zwei Sitze. Die Piraten (1) und die Partei die PARTEI (2) halten weiterhin einen Sitz im Rat der Stadt, wenn auch jeweils mit neuen Gesichtern. Für die PARTEI zieht Michaline Saxel für Maximilian Hahn ein, während Christian Bley aufseiten der Piraten für Sven Markus Knurr Platz macht.

Neu vertreten im Rat sind die Parteien Volt (2) und die Basis (0,9) mit jeweils einem Sitz.




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