Länder fordern stärkere Gesundheitsvorsorge im Krisenfall

Die Staatssekretäre der 16 Bundesländer haben sich auf dem Petersberg in Königswinter getroffen, um über eine bessere Vorbereitung des Gesundheitswesens auf Krisen zu beraten.

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Krankenhausbett (Archiv)
Krankenhausbett (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Königswinter. Die Staatssekretäre der 16 Bundesländer haben sich auf dem Petersberg in Königswinter getroffen, um über eine bessere Vorbereitung des Gesundheitswesens auf Krisen zu beraten. Das teilte das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung mit.


Im Fokus standen neben militärischen Konflikten auch Cyberangriffe, Stromausfälle, Extremwetter und Pandemien. Die Länder haben sich auf vier regionale Cluster (Nord, West, Ost und Süd) geeinigt, in denen konkrete Arbeitspakete bearbeitet werden. Dazu gehören der Aufbau einer belastbaren Datenbasis, die Sicherung von medizinischem Personal, die Planung stationärer Behandlungskapazitäten und der Ausbau von Patientenverlegungssystemen.

Auch die Sicherung der ambulanten Versorgung und der Arzneimittelversorgung sowie gemeinsame Übungsszenarien sind Teil des Maßnahmenpakets. Niedersachsens Staatssekretärin Christine Arbogast betonte die Notwendigkeit einer länderübergreifenden Strategie und forderte den Bund auf, zeitnah ein Gesundheitssicherstellungsgesetz vorzulegen. Die Staatssekretäre wollen sich regelmäßig über den Fortschritt der Arbeiten austauschen.