Rat der Stadt hat sich konstituiert

André-Georg Schlichting ist neuer Vorsitzender. Sieben Fraktionen nehmen die Arbeiten auf.

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Symbolbild. | Foto: Magdalena Sydow

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Wolfsburg. In seiner konstituierenden Sitzung am 4. November hat der neu gewählte Rat der Stadt Wolfsburg die organisatorischen Grundlagen für die neue Wahlperiode geschaffen. Zu Beginn der Sitzung richtete Oberbürgermeister Dennis Weilmann das Wort an die Ratsmitglieder. In seiner Rede dankte er ihnen für die Übernahme des kommunalpolitischen Mandats und betonte die gemeinsame Verantwortung für die Zukunft Wolfsburgs. Mit Blick auf die wirtschaftlichen und finanziellen Herausforderungen der Stadt warb er für klare Prioritäten, tragfähige Lösungen und eine konstruktive Zusammenarbeit über politische Grenzen hinweg. Dabei hob er hervor, dass Menschenwürde, Grundrechte und die Regeln der freiheitlichen Demokratie die unverhandelbare Grundlage der gemeinsamen Arbeit bilden.



Auf der Tagesordnung standen neben der Wahl des Ratsvorsitzenden sowie der ehrenamtlichen Bürgermeister*innen insbesondere Beschlüsse zur Arbeitsorganisation des Rates. Dazu zählten die Geschäftsordnung des Rates, die Bildung und Besetzung des Verwaltungsausschusses und der Fachausschüsse sowie die Entsendung von Vertreter*innen in Gremien der Gesellschaften, Vereine und Verbände.

André-Georg Schlichting ist neuer Vorsitzender


Neuer Ratsvorsitzender ist André-Georg Schlichting (CDU) geworden. Seine Stellvertreter sind Benjamin Stern (SPD), Uwe Hackländer (PUG) sowie Andreas Geiger (Bündnis 90 – Die Grünen). Insgesamt nehmen nun sieben Fraktionen (CDU-Fraktion, SPD-Fraktion, AfD-Fraktion, PUG-Fraktion, Fraktion Büdnis 90-Die Grünen, Fraktion Die Linke, FDP-Fraktion) die Arbeit auf. Zu den Bürgermeister*innen der Stadt Wolfsburg – und damit zu den repräsentativen Vertreter*innen von Oberbürgermeister Dennis Weilmann – wurden indes Cindy Lutz (CDU), Immacolata Glosemeyer (SPD) sowie Andreas Klaffehn (PUG) gewählt.

„Mit der heutigen konstituierenden Sitzung beginnt eine neue Wahlperiode und damit ein neues Kapitel für Wolfsburg. Die Wahl des Ratsvorsitzenden und der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister hat wichtige personelle Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Vor uns liegen große Herausforderungen – wirtschaftlich, finanziell und gesellschaftlich. Umso wichtiger ist ein Rat, der trotz unterschiedlicher politischer Überzeugungen bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, aufeinander zuzugehen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Denn bei allen politischen Unterschieden verbindet uns ein gemeinsames Ziel: das Beste für Wolfsburg und die Menschen, die hier leben“ so Oberbürgermeister Dennis Weilmann.

Kommunalwahl 2026: CDU wurde stärkste Fraktion


Bei der Kommunalwahl am 13. September erhielt die CDU mit 25,9 Prozent die meisten Stimmen. Damit besetzt sie im jetzt konstituierten Rat 12 Sitze und bildet so die stärkste Fraktion. Es folgen die SPD (22,4 Prozent, 11 Sitze), die AfD Niedersachsen (17,1 Prozent, 8 Sitze), PUG (13,7 Prozent, 7 Sitze), Grüne (9,6 Prozent, 5 Sitze), Die Linke (4,7 Prozent, 2 Sitze), FDP (3,4 Prozent, 2 Sitze) und das BSW Niedersachsen (1,8 Prozent, 1 Sitz). Damit ist das BSW Niedersachsen neu im Rat vertreten, nicht mehr dabei ist VOLT.

Der Rat der Stadt Wolfsburg ist nunmehr für fünf Jahre gewählt. Die nächste Kommunalwahl ist 2031. Noch im Dezember wird der Rat zu seiner nächsten Sitzung zusammenkommen. Hier soll unter anderem der Haushaltsplanentwurf für den Doppelhaushalt 2027/2028 eingebracht werden. Alle Informationen zum Rat, den Fachausschüssen sowie den Sitzungsterminen gibt es online unter wolfsburg.de/sitzungskalender.