Wasserpreise bleiben stabil - Wasserverband beschließt Wirtschaftsplan


Der Wasserverband hat seinen Wirtschaftsplan für 2020 vorgelegt.

Symbolbild: Anke Donner
Der Wasserverband hat seinen Wirtschaftsplan für 2020 vorgelegt. Symbolbild: Anke Donner | Foto: Anke Donner

Peine. Wie der Wasserverband Peine in einer Pressemitteilung erklärt, hat der Verband in der vergangenen Woche seinen Wirtschaftsplan für das Jahr 2020 vorgelegt. Darin sind 66 Millionen Euro an Investitionen angekündigt. Auf die Verbraucherpreise soll dies jedoch wenige Auswirkungen haben.


Anfang Dezember tagt traditionell das höchste Entscheidungsgremium des Wasserverbands Peine und stimmt über den Wirtschaftsplan, und damit die entscheidenden Weichenstellungen, für das kommende Jahr ab. „Das ist gelebte demokratische Mitbestimmung. Denn es sind die gewählten Vertreter aus den Mitgliedskommunen, die hier mit ihren Stimmen die Investitionen und damit auch die Preise festlegen“, erläutert Verbandsvorsteher Hans-Hermann Baas. Das Gremium hat am 6. Dezember mit seiner Verabschiedung des Wirtschaftsplans 2020 und seinem Investitionsbudget von 66 Millionen Euro ein klares Votum dafür gegeben, die nachhaltige Strategie des Verbands fortzusetzen. „Dieser Wirtschaftsplan für kommende Jahr mit seinen Millioneninvestitionen zeigt deutlich: Wir engagieren uns mit unseren nachhaltig ausgerichteten Konzepten. Für eine gut aufstellte kommunale Daseinsvorsorge in Südostniedersachsen, die den Lebenskomfort der Bürger im ländlichen Raum nachhaltig sichert. Die im Dienst von Mensch und Natur agiert.“

Erfolgreiches Jahr 2019


Der Verbandsvorsteher blickte anlässlich der Verbandsversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück: 30 Jahre Wasserwerk Wehnsen, die Inbetriebnahme der neuen Zentralkläranlage in Gadenstedt, die Gründung der Abwasser Solidargemeinschaft, die neue Hochwasserschutz-Partnerschaft Fuhse-Aue-Erse und die Sicherung von Mitteln aus dem Hochwasserschutz-Sonderfonds des für die erfolgreiche Flussgebietspartnerschaft Nördliches Harzvorland seien nur einige Beispiel für die Leistungen des Verbands in der Trinkwasserversorgung, der Abwasserreinigung und dem Hochwasserschutz. „Die Mitgliedskommunen setzen auf unsere Fachkompetenz, unsere Erfahrung und unser Engagement. Sie schätzen unseren regionale Arbeit und teilen unsere nachhaltige Strategie einer gut aufgestellten kommunalen Daseinsvorsorge, die die langfristige Sicherheit der Ver- und Entsorgung im Blick hat und konsequent ohne Gewinnerzielung, sondern dem Gemeinwohl dienend agiert“, so Baas.

Preise bleiben größtenteils stabil


Insgesamt sollen demnach etwa 66 Millionen Euro im Jahr 2020 in die Ab- und Trinkwassernetze investiert werden. So sollen etwa in Edemissen, Hohenhameln, Ilsede und Vechelde die Wassernetze erweitert werden. Außerdem soll der Hochwasserschutz zukünftig eine größere Rolle spielen: Mit der Stadt Goslar, der Gemeinde Clausthal und einigen anderen Gemeinden, hat der Wasserverband zusätzliche Verantwortung in Sachen Hochwasser übernommen. Für die Verbraucherwerde sich jedoch trotz massiver Investitionen und erweiterter Verantwortung wenig ändern, kündigt der Verband an: So sollen die Wasserpreise stabil bleiben. Lediglich in Ilsede Süd soll das Wasser etwas teurer werden.


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