Polizei stoppt Geisterfahrer auf der A7

Der 80-Jähriger sei "zeitlich und örtlich desorientiert" gewesen. Einen Führerschein hatte er nicht mehr.

Symbolfoto.
Symbolfoto. | Foto: Pixabay

Region. Ein Streifenteam der Autobahnpolizei Hildesheim hat in der Nacht zum gestrigen Dienstag die Fahrt eines 80-jährigen Mannes beendet, der die A7 zuvor mit seinem Auto in entgegengesetzter Richtung befahren hatte. Das berichtet die Polizei in einer Pressemeldung.



Die Beamten befuhren die A7 gegen 3 Uhr in Richtung Hannover, als sie zwischen dem Autobahndreieck Salzgitter und der Anschlussstelle Derneburg (Landkreis Hildesheim) Scheinwerferlicht bemerkten, das ihnen auf der Nordfahrbahn entgegenkam. Zu diesem Zeitpunkt waren unter anderem mehrere Schwerlasttransporte in Richtung Hannover unterwegs.

Sofort zum Stehen gebracht


Der Verkehr wurde durch die Beamten mittels der lichttechnischen Einrichtungen an ihrem Streifenwagen sofort zum Stehen gebracht. Anschließend wurde das entgegenkommende Auto gestoppt, an dessen Steuer der 80-Jährige saß. Wie sich herausstellte, war der Mann zeitlich und örtlich desorientiert. Darüber hinaus ist der Senior nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Vorliegenden Erkenntnissen zufolge ist der Mann mutmaßlich an der Anschlussstelle Derneburg in verkehrter Richtung auf die A7 aufgefahren. Die Beamten entfernten das Auto des Mannes von der Autobahn und brachten den 80-Jährigen zur Dienststelle nach Hildesheim. Aufgrund seines Gesundheitszustandes kam er später in ein Krankenhaus.

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