Region erhält über 11 Millionen aus LEADER-Programm

Seit 1992 wird mit diesem Programm der Europäischen Union die ländliche Entwicklung gefördert. Die ländlichen Räume werden so in ihrer eigenständigen Entwicklung unterstützt.

Die Vertreter der sechs LEADER-Regionen Südostniedersachsens im Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig
Die Vertreter der sechs LEADER-Regionen Südostniedersachsens im Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig | Foto: Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig

Region. Für die kommenden fünf Jahre können die sechs LEADER-Regionen in Südostniedersachsen insgesamt auf Fördermittel in Höhe von etwa 14,3 Millionen Euro zugreifen. Über 11 Millionen davon fließen in die Region. Das berichtet das Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig in einer Pressemitteilung.



Am gestrigen Donnerstag überreichte die Landesbeauftragte Dr. Ulrike Witt im Amt für regionale Landesentwicklung in Braunschweig zum Auftakt in die neue Förderperiode die offiziellen Erläuterungstafeln an die Abordnungen der LEADER-Regionen. „Das Förderinstrument LEADER bringt in einzigartiger Weise Menschen zusammen, die sich für ihre Region engagieren wollen. Im Zusammenspiel entwickeln Ehrenamtliche gemeinsam mit Hauptamtlichen Entwicklungskonzepte, die maßgeschneidert für die jeweilige Region sind. Dieses Erfolgskonzept wird vom Land in der aktuellen Förderperiode mit noch größeren Budgets ausgestattet. Davon werden jetzt auch die LEADER-Regionen in Südostniedersachsen profitieren“, so die Landesbeauftragte Dr. Ulrike Witt.

Mehr als 11 Millionen für die Region


In der Region werden die LEADER-Region Peiner Land mit einem Fördervolumen von etwa 3 Millionen Euro unterstützt, die LEADER-Region Grünes Band im Landkreis Helmstedt bekommt 1,55 Millionen Euro Förderung, das Nördliche Harzvorland zirka 3,65 Millionen Euro, die LEADER-Region Elm-Schunter etwa 1,55 Millionen Euro und die LEADER-Region Südkreis Gifhorn zirka 2,54 Millionen Euro. Welche Projekte von den jeweiligen LEADER-Regionen gefördert werden, wird vor Ort in den Lokalen Aktionsgruppen gemeinsam entschieden.

Was ist LEADER?


Das Geheimnis des Erfolgs liege in der Beteiligung der lokalen Akteure. Sie kennen die Bedürfnisse vor Ort, entwickeln gemeinsam innovative Ideen und Konzepte und setzen sie um. So werden viele positive Entwicklungen von den Menschen in der Region für die Region vorangetrieben.
Hintergrund.

LEADER steht für „Liaison entre actions de développement de l'économie rurale“ („Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“). Seit 1992 wird mit diesem Programm der Europäischen Union die ländliche Entwicklung gefördert. Die ländlichen Räume werden so in ihrer eigenständigen Entwicklung unterstützt. Für die neue Förderperiode des Europäischen Landwirtschaftsfonds hat das Land Niedersachsen im Programm KLARA 2023 – 2027 (Klima.Landwirtschaft.Artenvielfalt.Regionale Ak- teure:innen) alle Maßnahmen gelistet, die gefördert werden können.


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