Hier soll ein neues Baugebiet in Salzgitter entstehen

Ein Investor hat Pläne für die derzeitig landwirtschaftlich genutzte Fläche. Die Nachfrage nach Bauland sei groß, heißt es aus dem Rathaus.

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In Ringelheim soll ein Neubaugebiet entstehen.
In Ringelheim soll ein Neubaugebiet entstehen. | Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter. Neubaugebiete auch außerhalb der großen Stadtzentren sind in Salzgitter offenbar immer mal wieder nachgefragt. Erst kürzlich hatte die Stadtverwaltung vorgeschlagen, den ehemaligen Sportplatz in Groß Mahner in ein Baugebiet umzuwandeln, scheiterte aber am Widerstand der alteingesessenen Bewohner vor Ort.



Doch auch in einem anderen Stadtteil bestehe "eine erhebliche Nachfrage nach Wohnbauplätzen", erklärt die Stadt in einer Beschlussvorlage, die nach Jahren des Vorlaufs nun schon bald im Rat der Stadt verabschiedet werden soll. Die rechtlichen Grundlagen für das neue Wohnbaugebiet könnten also nun schon bald auf die Zielgerade einbiegen.

Wohnbauland durch Investor


Es geht um einen Abschnitt im Nordosten von Ringelheim. Für diesen soll der Bebauungsplan beschlossen werden, der das Gebiet als Wohngebiet ausweist. Nördlich der Alten Herrstraße auf einer derzeit landwirtschaftlich genutzten und etwa 5,9 Hektar großen Fläche will – laut dem Verwaltungstext im Beschlussvorschlag – ein Investor Wohnbauland entwickeln.

Große Nachfrage nach Baugebiet


Die Nachfrage sei weiterhin groß – vor allem nach Wohnbauplätzen für Einfamilienhäuser und Grundstücken für Geschosswohnungsbau. Nachdem das Baugebiet „Lange Äcker West" nun vermarktet sei, könne Ringelheim für die Eigenentwicklung aber keine Bauplätze mehr zur Verfügung stellen. An dieser Stelle will der Investor offenbar ansetzen.

Das Vorhaben ist schon seit mehreren Jahren bekannt, die Verwaltung hat die erforderlichen Beteiligungsprozesse der Öffentlichkeit und anderer Behörden bereits hinter sich gebracht, entsprechende Stellungnahmen berücksichtigt. Nun stehen noch die nötigen Ja-Stimmen der Kommunalpolitik aus. Am 19. Mai steht die Vorlage im Stadtplanungs- und Bauausschuss auf der Tagesordnung, anschließend geht es noch in den Verwaltungsausschuss, bevor der Rat abstimmt.