Salzgitter. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten den gestrigen Mittwoch, 1. Juli, den letzten Tag vor den Sommerferien, um die neue Pumptrackanlage in Salzgitter-Gebhardshagen kennenzulernen und gemeinsam die offizielle Eröffnung zu feiern, berichtet die Stadt am heutigen Donnerstag in einer Pressemitteilung.
Vor Ort waren zudem zahlreiche Mitglieder des Rates der Stadt Salzgitter, Vertreterinnen von Pumptrack.de als bauausführende Firma, Dietrich Leptien, Leiter des städtischen Regiebetriebes (SRB) sowie der Erste Bürgermeister Stefan Klein. Er durchschnitt zur Eröffnung feierlich das Band und betonte in seiner Begrüßung: „Was etwas länger währt wird gut. Heute weihen wir die tolle Pumptrackanlage ein. Vor fünf Jahren haben wir im Rat den Beschluss zum Bau gefasst, nun ist sie endlich fertig. Ich danke der Firma Pumptrack.de und allen Beteiligten für die Umsetzung.“
Profi zeigt, was geht

Freeride-Mountainbiker Justus Imhorst zeigte, was auf der Anlage möglich ist. Foto: Rudolf Karliczek
Für den sportlichen Höhepunkt sorgte Freeride-Mountainbiker Justus Imhorst. Das Nachwuchstalent zeigte bei einer beeindruckenden Vorführung, welche Möglichkeiten die Anlage bietet. Im Anschluss nahm sich der Mountainbiker Zeit für Fotos, Autogramme und Gespräche mit den Kindern und Jugendlichen.
Die Pumptrackanlage erfreut sich bereits seit ihrer Freigabe im Dezember 2025 großer Beliebtheit. Nachdem inzwischen auch Regenunterstände und Fahrradparkplätze fertiggestellt wurden, sind die Arbeiten nun vollständig abgeschlossen.
Fahrspaß für alle
Auf rund 1.620 Quadratmetern und 250 bis 330 Meter Länge bietet die Anlage abwechslungsreichen Fahrspaß für alle Alters- und Leistungsgruppen – ob mit Fahrrad, Roller, Skateboard oder Inlineskates. Der Parcours besteht aus vier Bereichen: einem geschützten Kindertrack für die Kleinsten oder Anfänger, einem klassischen Pumptrack, einer Jumpline für Sprünge sowie einer Bowl für fortgeschrittene Fahrerinnen und Fahrer. Die Bereiche sind miteinander verbunden und ermöglichen zahlreiche unterschiedliche Fahrvarianten.
Besonders ist zudem die inklusive Ausrichtung der Anlage. Sie ist barrierefrei zugänglich und kann auch mit dem Rollstuhl sowie von Menschen mit motorischen oder sensorischen Einschränkungen genutzt werden.
Der Bau der Pumptrackanlage kostete rund 425.000 Euro. Dem Projekt ging ein mehrjähriger Planungs- und Beteiligungsprozess voraus, bei dem Kinder und Jugendliche ihre Ideen einbringen konnten. Die Bauarbeiten begannen im September 2025. Bereits nach rund drei Monaten war die Pumptrackanlage fertiggestellt.

