Schwerer Unfall auf der A39: Geisterfahrer sorgt für Frontal-Crash

In der Nacht kollidieren zwei BMW auf der Autobahn. Vier Personen sind verletzt.

Zwei Fahrzeuge kollidierten frontal auf der A39.
Zwei Fahrzeuge kollidierten frontal auf der A39. | Foto: Gemeindefeuerwehr Lehre

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Wolfsburg/Helmstedt. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am gestrigen Dienstag gegen 23.30 Uhr auf der A39. Mehrere Personen wurden verletzt.



Das berichtet die Gemeindefeuerwehr Lehre, die zu diesem Unfall ausrückte. Demnach kollidierten zwischen dem Autobahnkreuz Wolfsburg-Königslutter und der Anschlussstelle Flechtorf – Fahrtrichtung Flechtorf – zwei Pkw frontal miteinander. Einer der Pkw war nach aktuellem Stand als Falschfahrer entgegengesetzt der Fahrtrichtung unterwegs.

Vier Personen sind verletzt


Drei Personen in einem der Fahrzeuge (BMW) wurden dabei verletzt, aber nicht im Fahrzeug eingeklemmt. Über die Schwere der Verletzungen kann die Feuerwehr keine Aussage treffen. Der Fahrer des zweiten Fahrzeuges – ebenfalls ein BMW – wurde in seinem Fahrzeug schwer verletzt eingeklemmt. Die Feuerwehr war etwa 45 Minuten mit seiner Rettung aus dem Fahrzeug beschäftigt. Alle vier verletzten Personen wurden durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht.

Weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren das Ausleuchten der Einsatzstelle, das Sicherstellen des Brandschutzes und das Abklemmen der Fahrzeugbatterien der verunfallten Fahrzeuge.

Ein Fahrer wurde in seinem BMW eingeklemmt. Die Feuerwehr rettete ihn.
Ein Fahrer wurde in seinem BMW eingeklemmt. Die Feuerwehr rettete ihn. Foto: Gemeindefeuerwehr Lehre



Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Flechtorf, Lehre und Wendhausen mit insgesamt 58 Einsatzkräften. Der Rettungsdienst war mit vier Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Die Polizei war ebenfalls mit mehreren Streifenwagen im Einsatz. Die Autobahn 39 wurde während des Einsatzes ab dem Autobahnkreuz in Fahrtrichtung Norden voll gesperrt. Die meisten Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle gegen 1:30 Uhr wieder verlassen. Drei Feuerwehrfahrzeuge blieben noch länger vor Ort und unterstützten die Polizei mit Beleuchtungsmaßnahmen bei der Unfallaufnahme.