Unfall mit vier LKW und zwei Verletzten auf der A7

Die A7 in Richtung Süden musste voll gesperrt werden. Eine 22-jährige LKW-Fahrerin hatte das Stauende zu spät bemerkt und hatte drei andere Sattelzüge gerammt.

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Symbolbild Foto: Rudolf Karliczek

Seesen. Auf der A7 in Richtung Kassel kam es am Dienstagabend, gegen 22 Uhr, kurz vor der Anschlussstelle Seesen zu einem folgenschweren Unfall mit vier beteiligen Sattelzügen. Zwei Personen wurden verletzt. Der Unfall zog eine stundenlange Sperrung der Fahrbahn in Richtung Süden nach sich. Das berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung.


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Bisher vorliegenden Erkenntnissen zufolge hatte sich auf der Südfahrbahn ein Stau gebildet. Eine aus Hessen stammende 22-jährige Fahrerin eines Sattelzuges hat das Stauende offenbar zu spät bemerkt. Sie wich zwar noch nach links auf den mittleren von drei Fahrstreifen aus, konnte aber eine Kollision mit einem am Stauende befindlichen Sattelzug eines 34-jährigen Fahrers aus Litauen nicht verhindern. Im weiteren Verlauf prallte die 22-Jährige zunächst auf einen Sattelzug, der vor dem Litauer stand und von einem 23-jährigen Fahrer aus Hamburg geführt wurde, bevor sie abschließend gegen das Heck eines wiederum davor stehenden Sattelzuges eines 33-jährigen aus Moldawien stieß.

LKW kippte um


Das Fahrzeug des 23-Jährigen kippte durch die Wucht des Aufpralls nach rechts auf die Außenschutzplanke beziehungsweise ein Brückengeländer. Der LKW hatte Motoröl geladen, das zum Teil auslief.

Die 22-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus. Der Litauer wurde leicht verletzt. Der Gesamtschaden wurde vorerst auf etwa 400.000 Euro geschätzt.

Autobahn voll gesperrt


Die A7 musste für die Unfallaufnahme sowie Bergungs- und Aufräumarbeiten in Richtung Kassel gesperrt werden. Der nachfolgende Verkehr wurde ab der Anschlussstelle Rhüden von der Autobahn abgeleitet.


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