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Vatertag: Der eigentliche Störenfried war das Wetter


Foto: Anke Donner
Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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11.05.2018

Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel. Wie die Feuerwehr Braunschweig mitteilt, war der Vormittag des gestrigen Vatertages überwiegend ruhig, doch am Nachmittag nahmen die Rettungseinsätze spürbar zu. Auch der Wetterumschwung führte zu Einsätzen.



Der Vormittag war überwiegend ruhig. In Braunschweig rückte der Löschzug der Hauptfeuerwache zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage aus – Fehleinsatz. Ein identisches Ereignis lag wenig später in Wolfenbüttel vor. In Cremlingen löschte die Feuerwehr eine brennende Hecke, die dicht am Gebäude stand.

Zeitgleich wurden aus allen Gebietskörperschaften medizinische Notfälle gemeldet. Das übliche Tagesgeschäft, resümiert ein Sprecher der Leitstelle.

Gegen Mittag änderte sich das Wetter. Um 12.40 Uhr erfolgte die erste amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes für Braunschweig. Es wurde die Warnstufe 2 von 4 ausgerufen. Bereits fünf Minuten später wurde auf Stufe 3 erhöht. Über die Warn-App NINA wurde die Bevölkerung im betroffenen Gebiet zudem automatisch vom Wetterdienst über das Unwetter gewarnt.

Spontane Unwettereinsätze sind mittlerweile Standard für die Leitstelle.



Ab Warnstufe 3 erfolgt nach einem vorgefertigten Einsatzplan eine Bewertung durch den Lagedienst. Darüber hinaus werden vorbereitete Maßnahmen veranlasst. In diesem Fall wurden nicht besetzte Notrufabfrageplätze in der Leitstelle besetzt, die Kreisbrandmeister informiert und dienstfreie Führungskräfte zur Unterstützung der Leitstelle einbestellt.


Kurze Zeit später gingen die ersten unwetterbedingten Notrufe aus dem Landkreis Wolfenbüttel bei der Leitstelle ein. Wasser und Schlamm waren in den Orten Kalme sowie auf der Landstraße 627 bei Dettum das Problem. Zurückblickend haben wir sehr viel Glück gehabt, so ein Sprecher der Leitstelle. Anders sah es beispielsweise im Landkreis Goslar aus.

„Vatertag-Hotspots“ für den Braunschweiger Rettungsdienst.



Ab dem Nachmittag nahmen auch die Einsätze im Rettungsdienst spürbar zu. Unfallchirurgische Verletzungen, Kreislaufbeschwerden und Alkohol waren die Einsatzmeldungen. Dabei kam es am Heidbergsee und am Prinz-Albrecht-Park zu einer Häufung von Notfällen. In Spitzenzeiten waren wir fast zeitgleich mit fünf Rettungsmitteln am Prinz-Albrecht-Park im Einsatz, so ein Sprecher der Leitstelle.


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