Welcome Center wird mindestens drei weitere Jahre fortgeführt

Unter anderem betreiben die Städte Braunschweig und Wolfsburg diese Initiative gegen den Fachkräftemangel.

Die Bundesagentur für Arbeit gehört zu den Projektpartner beim Welcome-Center (Archiv).
Die Bundesagentur für Arbeit gehört zu den Projektpartner beim Welcome-Center (Archiv). | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Braunschweig. Die Stadt Braunschweig beteiligt sich drei weitere Jahre lang an der Fortführung des Welcome Centers für die Region. Das hat der Wirtschaftsausschuss in seiner Sitzung am 8. September beschlossen. Von 2027 bis 2029 stellt die Stadt dafür laut einer Pressemitteilung wie bisher 20.000 Euro jährlich zur Verfügung. "Das Welcome Center ist eine gemeinsame Initiative mit der Stadt Wolfsburg, den Kammern, dem DGB und weiteren engagierten Partnern. Es leistet wichtige Unterstützung bei der Bekämpfung des nach wie vor bestehenden Fachkräftemangels", so Stadtbaurat und Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa.



Das 2016 gegründete Welcome Center mit Standorten in Braunschweig und Wolfsburg berät ausländische Arbeitskräfte, beispielsweise zu den Voraussetzungen für eine Arbeitsaufnahme und zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Es unterstützt sie zudem bei der Suche nach einem Arbeitsplatz und bei der sozialen Eingliederung.

Internationale Fachkräfte gewinnen


Zugleich werden auch Unternehmen begleitet, die internationale Fachkräfte einstellen wollen. Unternehmen, die bereits ausländische Fachkräfte eingestellt haben, nutzen die Möglichkeit von interkulturellen Workshops und Seminaren, den Einsatz von Willkommensmappen und individuellen Willkommenskonzepten. Nach Angaben der Allianz für die Region GmbH als Betreiberin des Welcome Centers erhielten in der aktuellen Unterstützungsperiode von 2024 bis 2026 circa 500 Personen und rund 70 Unternehmen eine individuelle Beratung.

Auch die Stadt Wolfsburg hat ihre Bereitschaft zur weiteren finanziellen Unterstützung des Welcome Centers signalisiert. Projektpartner sind außerdem die beiden Agenturen für Arbeit Braunschweig-Goslar und Helmstedt, das Amt für regionale Landesentwicklung, der DGB Region SüdOstNiedersachsen, die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, die Braunschweig Zukunft GmbH, der Internationale Freundeskreis Wolfsburg e.V. (IFK), die International Womans`s Association Region Braunschweig e.V. (IWA) sowie die Wolfsburg AG.