Sporthallen-Anbau: Jetzt geht es in die heiße Phase über

Das Baufeld wird jetzt freigemacht. Ein moderner Funktionstrakt soll bis Ende 2027 hier entstehen.

Axel Piepers (Leiter Geschäftsbereich Sport), Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide, Stefanie Jäger-Wilke (Leiterin Geschäftsbereich Grün) und Oberbürgermeister Dennis Weilmann beim offiziellen Spatenstich.
Axel Piepers (Leiter Geschäftsbereich Sport), Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide, Stefanie Jäger-Wilke (Leiterin Geschäftsbereich Grün) und Oberbürgermeister Dennis Weilmann beim offiziellen Spatenstich. | Foto: Stadt Wolfsburg

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Wolfsburg. An den Sporthallen der Bunten Grundschule und der BBS III Anne-Marie Tausch in Detmerode beginnt der nächste Schritt für den Neubau des Funktionstrakts: Mit der Baufeldfreimachung werden jetzt die Voraussetzungen für die eigentlichen Bauarbeiten geschaffen, berichtet die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Die Stadt Wolfsburg ersetzt den alten Sozialtrakt zwischen den beiden Hallen durch einen Neubau. Erste Treppenanlagen sind bereits abgebrochen worden, weitere vorbereitende Arbeiten auf der Fläche folgen.



„Mit der Erneuerung in Detmerode schaffen wir einen modernen und verlässlichen Standort, der möglichst vielen Menschen offensteht und langfristig genutzt werden kann“, sagt Oberbürgermeister Dennis Weilmann.

Barrierefreie Wege zwischen Schule und Sport


Im Zuge der Baufeldfreimachung und des anschließenden Neubaus verändert sich auch das Umfeld der Hallen. Rund 1.400 Quadratmeter Außenfläche werden neu gestaltet. Dazu gehören Wege und Treppen, der Parkplatz und die Bepflanzung.

Besonders auf der Ostseite wird der Unterschied sichtbar: Die bisherigen Treppen weichen einem neuen Bereich, der Schulgebäude, Sporthallen und Sportanlagen miteinander verbindet. Der Höhenunterschied von rund einem Meter wird künftig über das Gelände ausgeglichen. Dadurch können die Außenanlagen auch mit dem Rollstuhl ohne Treppen genutzt werden.

„Wir wollen hier nicht einfach nur ein altes Gebäude ersetzen. Schule, Sporthallen und Außenanlagen sollen am Ende gut zusammenpassen und für alle möglichst einfach erreichbar sein. Barrierefreie Wege, mehr Grün und der Erhalt vorhandener Bäume gehören deshalb genauso zum Projekt wie der Neubau selbst“, erklärt Erster Stadtrat und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.

Mehr Grün und fit für heißere Sommer


Die Folgen des Klimawandels spielen bei der Gestaltung eine Rolle. Vorhandene Bäume werden in die Planung einbezogen, zusätzliche Bepflanzungen sind unter anderem am Parkplatz vorgesehen. So soll rund um die Sporthallen ein grüneres und angenehmeres Umfeld entstehen.


Nach Abschluss der vorbereitenden Arbeiten kann der Neubau des Funktionstrakts umgesetzt werden.

Die Arbeiten am Gebäude sollen bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Ab Herbst 2027 folgen die Außenanlagen, deren Fertigstellung bis Ende Februar 2028 vorgesehen ist.

Für die rund 1.400 Quadratmeter großen Außenanlagen rechnet die Stadt mit Kosten von etwa 750.000 Euro. Insgesamt sind für den Neubau des Funktionstrakts einschließlich der Außenanlagen rund 4,34 Millionen Euro vorgesehen.

Der Neubau ist notwendig, weil am bisherigen Sozialtrakt erhebliche Schäden festgestellt wurden. Eine Sanierung ist technisch und wirtschaftlich nicht sinnvoll. Mit dem Neubau entstehen stattdessen zeitgemäße Räume, energetische Verbesserungen und barrierefreie Zugänge. Parallel dazu wird die bereits laufende Sanierung der Sport- und Gymnastikhalle fortgesetzt.