Wirtschaftsminister Tonne zieht Bilanz zu Investitionen in Niedersachsen

Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD), hat eine Bilanz seines ersten Amtsjahres gezogen.

von


Grant Hendrik Tonne (Archiv)
Grant Hendrik Tonne (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Niedersachsen. Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD), hat eine Bilanz seines ersten Amtsjahres gezogen. Im Mittelpunkt stehen milliardenschwere Investitionen in Infrastruktur, Mobilität, Wohnungsbau und Industrie sowie der Abbau bürokratischer Hürden zur Beschleunigung von Planung, Genehmigung und Bau. „Wir haben in den vergangenen zwölf Monaten wichtige Weichen für ein modernes, wettbewerbsfähiges und sozial starkes Niedersachsen gestellt", teilte Tonne mit. "Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen investieren wir so stark wie seit Jahrzehnten nicht mehr in Infrastruktur, Mobilität, Wohnraum und industrielle Zukunftstechnologien.“ Mit dem "Zukunftsprogramm Infrastruktur" bringe das Land in den kommenden zehn Jahren rund 1,8 Milliarden Euro zusätzlich auf den Weg.


Die Mittel fließen unter anderem in Straßen und Brücken, den Ausbau von ÖPNV und SPNV, die Modernisierung der Häfen, die Wohnraumförderung sowie industrie- und regionalpolitische Maßnahmen.

Auch im öffentlichen Nahverkehr setze Niedersachsen Rekordinvestitionen um, so das Ministerium. Das ÖPNV-Jahresförderprogramm 2026 umfasse 110 Millionen Euro Landesmittel und löse Investitionen in Höhe von insgesamt 317 Millionen Euro aus. Ein weiterer Schwerpunkt liege auf bezahlbarer Mobilität und Fachkräftesicherung.

Mit dem neuen "D-Ticket Azubi Niedersachsen" erhalten Auszubildende und Freiwilligendienstleistende seit Januar 2026 ein deutlich vergünstigtes Deutschlandticket. Zudem setzt das Land beim Wohnungsbau auf Beschleunigung und Vereinfachung.

Geplant sind unter anderem zusätzliche Investitionen in Straßen, Brücken und Straßenmeistereien sowie weitere Maßnahmen zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren.

Themen zu diesem Artikel


Verkehr SPD ÖPNV