Ballpaket und Sportklamotten zum Abschied

von Thorsten Raedlein


| Foto: privat

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Wolfenbüttel. Bis vor wenigen Tagen wurde der elfjährige Muayad Alreqeb aus Gaza in Wolfenbüttel behandelt (WolfenbüttelHeute.de berichtete). Nun ist er wieder in Hannover und wartet auf den Flieger zurück nach Hause.

Nicht nur die Ausreise der Kinder aus Gaza gestaltete sich schwieriger als gedacht, auch bei der Einreise gibt es Probleme. Die Übergänge zwischen Gaza und Israel sind nach wie vor nicht passierbar und auch die ägyptischen Behörden halten ihre Grenzen weitestgehend geschlossen und nur sporadisch geöffnet. Dr. Yazid Shammout, Vorstandsvorsitzender der Palästinensische Gemeinde Deutschland - Hannover, rechnet mit einem Reisetermin in der kommenden Woche. Der Verein übernimmt die Kosten für die Reise.

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Muayad freute sich sichtlich über den Besuch und die Geschenke. Foto:



Bevor es für Muayad zurück nach Hause geht, hat er in seiner derzeitigen Unterkunft im DANA-Pflegeheim Hannover, noch einmal Besuch aus Wolfenbüttel erhalten. Der Vorstand der Sportjugendförderung Wolfenbüttel hatte den Bericht über das Schicksal des Jungen auf WolfenbüttelHeute,de gelesen und fasste sofort den Entschluss, dem Kind noch eine Überraschung mit nach Hause zu geben. "Der Junge spielt ja gerne Fußball. Damit er dies mit seinen Freunden bald wieder kann, haben wir ihn in der Landeshauptstadt besucht und ein Ballpaket übergeben", so Klaus Reiter, Vorsitzender des Vereins. Für Muayad gab es zudem noch ein Trikot, einen Trainingsanzug, Hallenschuhe, Handtuch und ein Eintracht-Braunschweig-Fanpaket.

"Der Junge hat sich sehr gefreut", berichtet Reiter, der gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Heinz Schubert und Axel Wagner sowie Dolmetscher Daut Dawond in Hannover war. Dr. Yazid Shammout war vom Engagement der Wolfenbütteler tief beeindruckt. So etwas habe er noch nicht erlebt. Ein ebenso großer Dank gebühre dem städtischen Klinikum, das sich bereit erklärt habe, den Jungen aufzunehmen und auf eigene Kosten zu behandeln.