Wolfenbüttel. Das Bündnis gegen Rechts in Stadt und Landkreis Wolfenbüttel hat sich neu aufgestellt. Mit einem neuen Vorstand, einer überarbeiteten Organisationsstruktur und dem Ziel, noch mehr Menschen für Demokratie, Vielfalt und Menschenwürde zu gewinnen, blickt das Bündnis nach vorne, heißt es in einer Pressemitteilung am heutigen Mittwoch.
Zum neuen Vorstand wurden Ulrich Hagedorn, Bettina Kiehne-Weinreich und Leo Pröttel sowie vier weitere Beisitzerinnen gewählt. Gemeinsam wollen sie die Arbeit des Bündnisses breiter aufstellen und noch stärker in der Stadtgesellschaft verankern.
Klare Haltung für Demokratie und Vielfalt
Grundlage der Arbeit bleibt die Überzeugung, dass alle Menschen gleichwertig sind und die Würde des Menschen unantastbar ist. Das Bündnis versteht sich als antifaschistischer Zusammenschluss von Organisationen, Parteien, Vereinen und Einzelpersonen, die sich für ein buntes, antirassistisches und weltoffenes Miteinander einsetzen.
Aufruf zu Engagement und Beteiligung
„Gerade jetzt braucht es Menschen, die Haltung zeigen. Demokratie ist nichts Selbstverständliches. Sie lebt davon, dass wir uns einmischen, miteinander ins Gespräch kommen und denen widersprechen, die unsere Gesellschaft spalten wollen“, erklärt der neue Vorstand.
Erste Aktionen zeigen Resonanz
Mit der Neuaufstellung will das Bündnis noch stärker auf Begegnung und Mitmachen setzen. Dass dieses Konzept funktioniert, zeigte bereits der erste gemeinsame Auftritt beim Autofreien Sonntag in Wolfenbüttel. Mit einem Informationsstand, einer Hüpfburg und der Aktion „Zuckerwatte gegen Nazis“ kam das Bündnis mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch. Viele Menschen nutzten die Gelegenheit, ihre Unterstützung zu zeigen. Zum Abschluss entstand ein gemeinsames Foto mit allen, die sich sichtbar hinter die Ziele des Bündnisses stellen wollten – ein starkes Zeichen für Demokratie und Zusammenhalt in Wolfenbüttel.
Gut besuchte Informationsveranstaltung
Gemeinsam mit den Kirchengemeinden St. Marien und St. Trinitatis lud das Bündnis am 30. Juni um 18 Uhr ins Gemeindehaus am Alten Weg 4 zu dem Vortrag „Nicht wegsehen. Nicht schweigen. Handeln. Rechtsextremismus ist Gift für unser Land“ ein. Referent war Pastor i. R. Wilfried Manneke, der sich seit vielen Jahren gegen Rechtsextremismus und für Demokratie engagiert. Die Veranstaltung war mit ca. 70 Besucherinnen gut besucht.
Einladung zur Mitarbei
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„Wir möchten ein Bündnis sein, bei dem Menschen unkompliziert mitmachen können. Ob bei Informationsveranstaltungen, Familienaktionen oder Demonstrationen – jede und jeder kann einen Beitrag dazu leisten, unsere Demokratie zu stärken. Die große Resonanz bei den ersten Veranstaltungen hat uns gezeigt, dass viele Menschen genau das möchten“, so der Vorstand.

