Denkter GRÜNE unterstützen Neuanfang im Rat




[image=5e1764b3785549ede64cca56]Die Grünen haben bei der Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Denkte den SPD-Kandidaten Thomas Fricke zum Bürgermeister gewählt, weil sie eine andere Politik in der Gemeinde wollen. „Dafür haben wir bei den Kommunalwahlen in Denkte mit einem Fünftel der Wählerstimmen einen klaren Wählerauftrag erhalten“, betont Bernhard  Foitzik, Fraktionsvorsitzender der Grünen.

Zuvor hatten die Grünen mit CDU und SPD Gespräche geführt. Die Grünen bringen dem ehemaligen Bürgermeister und jetzt erstem stellvertretenden Bürgermeister Gido Bartschat ihre Wertschätzung für seinen Einsatz für die Gemeinde in den letzten fünf Jahren entgegen. Aktuell sehen sie aber inhaltlich mehr Gemeinsamkeiten mit der SPD, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Landes- und Bundespolitik. So hat sich die örtliche SPD wie die Grünen seit langem kritisch zum Atommüll in der Asse geäußert und dazu beigetragen, die skandalösen Vorgänge in der Asse öffentlich zu machen.

Die CDU hatte von den Grünen gefordert, den bisherigen Bürgermeister in seinem Amt zu bestätigen, da er in Denkte die meisten Stimmen erhalten habe. Eine inhaltliche Begründung war die CDU schuldig geblieben. Die Grünen weisen daher darauf hin, dass Herr Bartschat lediglich 12 ½ Prozent der Bewerberstimmen auf seine Person vereinigt hatte und damit deutlich weniger als die Bürgermeister in den Nachbargemeinden. Die SPD hatte dagegen konkrete und überzeugende Vorstellungen zur zukünftigen Politik der Gemeinde dargelegt. Insofern standen die Zeichen in Denkte eindeutig auf Wechsel.

Unabhängig davon setzen sich die Grünen für eine gute Zusammenarbeit über Fraktionsgrenzen hinweg ein. „Nur im konstruktiven Miteinander können wir die Interessen unserer Gemeinde gut vertreten“, hebt Uta Foitzik hervor, die den Vorsitz im Ausschuss für Jugend, Kultur und Soziales übernimmt. Zudem freuen sich die Grünen, dass ihr Einsatz für mehr Bürgerbeteiligung von den anderen Parteien aufgegriffen und die neue Geschäftsordnung des Rates deutlich bürgerfreundlicher gestaltet worden ist – mit Zustimmung aller Parteien.


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