Digital und analog - Leben in beiden Welten


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Wolfenbüttel. Wann das letzte Buch gedruckt würde, blieb auf der Tagung »Gedruckt war gestern. Über Buchkultur im digitalen Zeitalter« der Bundesakademie Wolfenbüttel offen. Was jedoch deutlich wurde: dass die digitale Welt auf dem Vormarsch ist und sich zunehmend ausdifferenziert, aber das Analoge, das Gedruckte nicht ersetzen kann und will.

»Wir werden noch lange das Beste von beiden Welten nutzen können,« sagte Olaf Kutzmutz. Der Programmleiter für Literatur organisierte die Tagung am 26. und 27. November für die Bundesakademie für Kulturelle Bildung und ergänzt: »Letztlich geht es im Digitalen wie im Analogen um gute Texte, und das bedeutet: Um das Kulturgut Buch müssen wir uns, unabhängig vom mehr oder weniger smarten Medium, keine größeren Sorgen machen.

Über die Bundesakademie
Die Bundesakademie Wolfenbüttel ist einer der bedeutendsten Anbieter für praxisnahe berufliche Fort- und Weiterbildung im Bereich Kulturelle Bildung in Deutschland. Sie bietet jährlich insgesamt rund 180 Veranstaltungen, darunter Seminare, Qualifizierungsreihen und Tagungen in sechs Programmbereichen an: Bildende Kunst, Darstellende Künste, Musik, Literatur, Museum sowie Kulturmanagement, -politik und -wissenschaft. Das Angebot richtet sich an Kulturvermittelnde und -schaffende aus dem gesamten Bundesgebiet sowie dem angrenzenden Ausland. Die Akademie wurde 1986 als gemeinnütziger Verein gegründet. Finanziert wird sie aus Mitteln des Landes Niedersachsen, des BMBF und aus eigenen Einnahmen.