Erfahrung und Engagement: Wolfenbüttel sichert Feuerwehrzukunft

Zwei erfahrene stellvertretende Ortsbrandmeister werden der Stadt auch weiterhin mit ihrer Expertise zur Verfügung stehen.

Florian Moder und Matthias Große bleiben stellvertretende Ortsbrandmeister.
Florian Moder und Matthias Große bleiben stellvertretende Ortsbrandmeister. | Foto: Stadt Wolfenbüttel

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Wolfenbüttel. In einer offiziellen Zusammenkunft hat der Erste Stadtrat Thorsten Drahn zwei erfahrene Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wolfenbüttel für eine weitere Amtszeit verpflichtet. Florian Moder führt sein Amt als stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortswehr Adersheim fort, während Matthias Große für weitere sechs Jahre als stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortswehr Linden ernannt wurde. Das berichtet die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.



Der Rat der Stadt Wolfenbüttel hatte diesen Personalentscheidungen bereits in seiner Sitzung am 17. Juni zugestimmt, nachdem die Mitglieder der jeweiligen Ortswehren die beiden Kameraden im Vorfeld bestätigt hatten. Mit der Übergabe der Ernennungsurkunden treten die beiden Ehrenbeamten nun offiziell ihre neue Dienstzeit an. Neben der allgemeinen Führungsarbeit bringen beide Feuerwehrmänner spezifische Kompetenzen in die Organisation ein. Florian Moder hat sich laut Stadtkommando besonders bei der Implementierung der Vegetationsbrandbekämpfung sowie bei der Einführung neuer Absturzsicherungssysteme hervorgetan. Matthias Große engagiert sich zudem intensiv in den Strukturen der Kreisfeuerbereitschaft.

Für die amtierenden Ortsbrandmeister stellen die Stellvertreter eine wesentliche Entlastung im immer komplexer werdenden Feuerwehralltag dar. Marco Dickhut, Ortsbrandmeister in Linden und zugleich stellvertretender Stadtbrandmeister, betonte, dass die verlässliche Unterstützung durch Matthias Große die Bewältigung seiner eigenen Doppelfunktion erst ermögliche. Auch der Adersheimer Ortsbrandmeister Holger Helwig verwies auf die hohen administrativen und sozialen Anforderungen, die die Führung einer Feuerwehr in dörflichen Strukturen mit sich bringt. Die verlässliche Übernahme des operativen Einsatzgeschehens durch Florian Moder schaffe den zwingend notwendigen Freiraum, um den administrativen Verpflichtungen gegenüber der Verwaltung sowie der allgemeinen Vereinsarbeit im Ort nachkommen zu können.

Unverzichtbares Ehrenamt


Vertreter aus Politik und Feuerwehrführung nutzten die Gelegenheit, um das anhaltende Engagement der Ernannten zu würdigen. Die Ortsbürgermeister Dirk Meier (Adersheim) und Kersten Meinberg (Linden) betonten übereinstimmend die Wichtigkeit der personellen Kontinuität für die Sicherheit in den Ortsteilen. Insbesondere angesichts steigender Einsatzzeiten und wachsender Anforderungen sei es keine Selbstverständlichkeit, dass Bürger so viel Freizeit für den Schutz der Allgemeinheit aufwenden.

Stadtbrandmeister Olaf Glaeske unterstrich diesen Aspekt und wies auf die gesellschaftliche Bedeutung der Amtsübernahme hin. Die Bereitschaft, über einen so langen Zeitraum Verantwortung zu tragen, sei das Fundament einer funktionierenden Feuerwehr.

Mit dem Abschluss der nun beginnenden Amtszeit werden sowohl Moder als auch Große auf jeweils 18 Jahre in ihren Führungspositionen zurückblicken können. Glaeske dankte den beiden Stellvertretern dafür, dass sie ihre Führungserfahrung und ihren Fachverstand auch weiterhin zur Verfügung stellen, um die Zukunftsfähigkeit der Wehren zu sichern.

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