Flexible Einschulung: Försterling kritisiert „Negativlösung"

von Nick Wenkel


regionalHeute.de fragte den FDP-Landtagsabgeordneten Björn Försterling. Foto: Nigel Treblin
regionalHeute.de fragte den FDP-Landtagsabgeordneten Björn Försterling. Foto: Nigel Treblin | Foto: Nigel Treblin

Wolfenbüttel. Die Landesregierung möchte das Schulgesetz ändern und für Eltern mehr Flexibilität in der Einschulung ihrer Kinder schaffen. Laut Entwurf von CDU und SPD sollen Kinder, die zwischen dem 1. Juli und dem 30. September sechs Jahre alt werden, ein Jahr später eingeschult werden. Kritik äußert nun aber der Wolfenbütteler Landtagsabgeordnete Björn Försterling (FDP).


Auf Anfrage von regionalHeute.de nahm Björn Försterling wie folgt Stellung: „Wir begrüßen den Schritt zur Flexibilisierung der Einschulung für die Kinder, welche zwischen dem 1. Juli und 30. September des Einschulungsjahres das sechste Lebensjahr vollenden. Allerdings beabsichtigt die GroKo in Niedersachsen eine Negativlösung ins Schulgesetz aufzunehmen. Das grundsätzliche Einschulungsalter bleibt unangetastet, aber die Eltern können künftig beantragen, dass ihr Kind ein Jahr von der Einschulung zurückgestellt wird. Von Beginn an also ein negativer Stempel für das Kind. Wir Freien Demokraten schlagen hingegen vor den Einschulungsstichtag generell zu verschieben und den Eltern deren Kinder nach dem 30. Juni das sechste Lebensjahr vollenden positiv das Recht einzuräumen, dass ihr Kind schon ein Jahr früher eingeschult wird. Ebenso wie die Regelung früher schon einmal war und alle auch damit zufrieden waren."


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