Freudige Aussichten: Gibt es hier bald Storchen-Nachwuchs?

In einem Horst in Wolfenbüttel könnte es bald gefiederten Nachwuchs geben.

Das Storchenpaar beim Brutgeschehen.
Das Storchenpaar beim Brutgeschehen. | Foto: Cornelia Schilling

Wolfenbüttel. Das Storchenpaar in Fümmelse ist bereits seit dem 4. April wieder glücklich vereint. Darüber freut sich in einer Pressemitteilung die Kreisgruppe des NABU (Naturschutzbund) Wolfenbüttel.



Beim Eintreffen auf dem Nest nach der Nahrungssuche, aber auch bei der Ablösung des Brütens, werde laut geklappert. Besondere Freude bereitet Ralf Isensee, dem Storchenexperten des NABU Wolfenbüttel, dass er anhand der Ringablesung beim Weibchen feststellen konnte, dass es sich bei ihr um „Nelia“ handelt, die er selbst 2023 in Hedeper beringt hatte. Das Männchen ist unberingt.

Hoffen auf Jungstörche


Der Horst war Anfang 2024 von der Kreisgruppe errichtet und anschließend schnell besetzt worden. Durch einen Sponsorenlauf der Henriette-Breymann-Gesamtschule in 2023 waren die finanziellen Mittel zur Errichtung des Horstes zusammengekommen und zur Verfügung gestellt worden. Nun hofft der NABU Wolfenbüttel, dass sich nach gut vier Wochen Brutzeit erste Jungstörche zeigen und diese erfolgreich groß und flügge werden. Das Paar gehöre zu insgesamt zwölf Storchenpaaren, die im Landkreis Wolfenbüttel brüten.

NABU bietet Beratung an


Ralf Isensee vom NABU Wolfenbüttel bietet Storchenfreunden, die einen Storchenhorst aufstellen möchten, an, bei der Beratung in Bezug auf einen geeigneten Standort zu unterstützen. Denn nicht nur die Fläche, sondern auch die ausreichende Nahrungsverfügbarkeit sollte vorweg geprüft werden, wie es in der Pressemitteilung weiter heißt. Der Kontakt ist für Interessierte per E-Mail unter info@NABU-wf.de möglich. Weitere Informationen gibt es auch online.

Themen zu diesem Artikel


Fümmelse