Großeinsatz in der Nacht: Dach eines Wohnhauses brannte

Rund 100 Einsatzkräfte hatten mehrere Stunden zu tun.

Mit der Drehleiter wurden die Flammen bekämpft.
Mit der Drehleiter wurden die Flammen bekämpft. Foto: Feuerwehr Wolfenbüttel

Wolfenbüttel. In der Nacht zum heutigen Sonntag, gegen 4:20 Uhr, musste die Feuerwehr zu einem Brandeinsatz in die Dr.-Heinrich-Jasper-Straße ausrücken. Der Dachbereich eines Wohnhauses stand in Flammen, teilt die Feuerwehr Wolfenbüttel mit.


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Es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Die Anwohnner wurden gebeten, die Fenster geschlossen zu halten. Etwa 15 Bewohner waren von dem Brand direkt betroffen. Alle konnten rechtzeitig das Haus verlassen, eine Person musste aber ins Krankenhaus gebracht werden. Alle anderen wurden vom DRK vor Ort betreut.

100 Einsatzkräfte vor Ort


Es wurde Vollararm für die Kernstadt ausgelöst und der Löschzug West nachgefordert. Zeitweise waren sechs Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Weitere standen in Reserve. Insgesamt waren etwa 100 Einsatzkräfte vor Ort.

Es waren mehrere Trupps im Einsatz.
Es waren mehrere Trupps im Einsatz. Foto: Feuerwehr Wolfenbüttel


Gegen 6:20 Uhr konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Es folgten Nachlöscharbeiten. Kurz nach 7 Uhr wurde "Feuer Aus" gemeldet. Dann standen Aufräumarbeiten an. Die Einsatzkräfte rückten nach und nach in Ihre Standorte ein. Von den Feuerwehren der Stadt Wolfenbüttel waren die Ortsfeuerwehren Adersheim, Fümmelse, Leinde, Linden, Groß Stöckheim und Wolfenbüttel im Einsatz.


Zur Brandursache und der Höhe des Schadens gibt es noch keine Informationen.

Aktualisiert (11:10 Uhr):
Wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet, geriet gegen 4:10 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße in Brand. Durch die am Brandort eintreffenden Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei konnten alle Bewohner des Hauses und des angrenzenden Hauses evakuiert werden. Ein Übergreifen des Feuers auf die unmittelbar angrenzenden Wohnhäuser konnte durch die Feuerwehr verhindert werden.

Bewohner mussten ausquartiert werden


Ein 39-jähriger Hausbewohner wurde durch eine Rauchgasvergiftung leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. as brandbetroffene Wohnhaus ist derzeit nicht bewohnbar. Die Bewohner werden durch die Stadt Wolfenbüttel betreut und in anderen Wohnungen untergebracht. Zum entstandenen Sachschaden können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Spezialisten der Polizei haben die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache aufgenommen.


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