Kleine Ente, große Hilfe: Besondere Spendenaktion für Therapiebecken

Das Therapiebecken in Wolfenbüttel soll nach jahrelanger Schließung wieder eröffnen, doch dafür ist eine Sanierung notwendig. Dabei sollen Badeenten helfen.

Noch ist das Therapiebecken leer. Im Frühjahr 2027 soll hier wieder Leben einziehen. Björn Försterling, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Wolfenbüttel e. V., Maximilian Pink, Geschäftsführer der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH, und Katharina Hefenbrock, stellvertretende Geschäftsführerin, setzen sich für die Sanierung und Wiedereröffnung ein.
Noch ist das Therapiebecken leer. Im Frühjahr 2027 soll hier wieder Leben einziehen. Björn Försterling, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Wolfenbüttel e. V., Maximilian Pink, Geschäftsführer der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH, und Katharina Hefenbrock, stellvertretende Geschäftsführerin, setzen sich für die Sanierung und Wiedereröffnung ein. | Foto: Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Wolfenbüttel e.V.

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Wolfenbüttel. Noch ist das Becken leer. Wo früher Kinder ihre ersten Erfahrungen im Wasser machten und Menschen in der Therapie neue Bewegungsmöglichkeiten entdeckten, herrscht seit Ende 2022 Stillstand. Im Frühjahr 2027 soll sich das ändern. Dafür starten der DRK-Kreisverband Wolfenbüttel e. V. und die DRK‑Inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH die Spendenaktion „Kleine Ente, große Hilfe. Gemeinsam zurück ins Wasser.“



Wie der DRK-Kreisverband Wolfenbüttel in einer Pressemitteilung berichtet, werden rund 200.000 Euro benötigt, um das Therapiebad zu sanieren. Dafür ist das DRK auf die Unterstützung von Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen aus Wolfenbüttel und der Region angewiesen.

Ein besonderer Ort für viele Menschen


Seit seiner Eröffnung im Jahr 2009 hätten mehrere tausend Menschen unterschiedlichen Alters das Therapiebad genutzt. Zum Angebot gehörten Einzel- und Gruppentherapien, Babyschwimmen sowie verschiedene Gesundheits- und Bewegungskurse. Ende 2022 musste das Bad aufgrund der stark gestiegenen Energiekosten geschlossen werden. Gerade für Menschen mit Unterstützungsbedarf biete Bewegung im Wasser besondere Möglichkeiten: Bewegungen können leichter fallen, Selbstständigkeit gefördert und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gestärkt werden.

„Was im Wasser möglich wird, kann weit über den Moment im Becken hinauswirken. Es geht um Selbstständigkeit, Vertrauen, Teilhabe und Lebensqualität. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, diesen besonderen Ort wieder zu öffnen“, sagt Maximilian Pink, Geschäftsführer der DRK-inkluzivo Wolfenbüttel gGmbH.

Umfangreiche Arbeiten notwendig


Bevor das Therapiebad wieder genutzt werden könne, stehe eine umfassende Sanierung an. Die Lüftungsanlage müsse erneuert und die Wasseraufbereitung modernisiert werden. Zudem seien Arbeiten am Becken, in den Umkleidebereichen und an der technischen Ausstattung erforderlich. Die baulichen Voraussetzungen für einen barrierefreien Zugang zum Bad sowie entsprechende Umkleide- und Sanitärbereiche und Haltemöglichkeiten seien bereits vorhanden. Der vorhandene Poollift müsse aufgrund seines Zustands jedoch ersetzt werden. Nach Abschluss der Sanierung sollen dort wieder therapeutische Anwendungen, Gesundheits- und Bewegungsangebote, Babyschwimmen und Gruppenangebote stattfinden.

„200.000 Euro sind ein großes Ziel. Aber wenn viele Menschen einen kleinen oder großen Beitrag leisten, können wir es gemeinsam erreichen. Jede Spende bringt uns unserem Ziel ein Stück näher“, sagt Björn Försterling, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Wolfenbüttel e. V.

Kleine Ente, große Hilfe


Zum Symbol der Spendenaktion wird eine kleine gelbe Badeente. In den kommenden Wochen ist sie gegen eine Spende an DRK-eigenen Standorten und bei ausgewählten Veranstaltungen erhältlich. Kleine Enten-Schlüsselanhänger werden ausschließlich bei externen „Enten-Stationen“ in Wolfenbüttel angeboten. Welche Standorte sich beteiligen, wird auf der Kampagnenseite bekanntgegeben. Wer die Sanierung unterstützen möchte, könne für das Therapiebad spenden. Neben Online-Spenden seien auch Unternehmensspenden möglich. Damit das Therapiebad wieder zu einem Ort für Bewegung, Begegnung und Teilhabe werden könne, zähle jede Unterstützung. Das gemeinsame Ziel stehe fest: Im Frühjahr 2027 soll es endlich wieder zurück ins Wasser gehen.Weitere Informationen zur Spendenaktion, zur Sanierung und zu den Enten-Stationen gibt es online.

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